Ein 41-Jähriger kam von der B30 ab und krachte gegen die Mittelschutzplanke. Trotz Glück verletzt, erwartet ihn eine Strafanzeige.
Laupheim: Betrunken eingeschlafen am Steuer

Ulm (ost)
Etwa um 6.45 Uhr fuhr der 41-Jährige mit seinem BMW Mini auf der B30 in Richtung Ulm. Kurz nach der Ausfahrt Laupheim-Mitte kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Der BMW Mini wurde dann nach rechts abgelenkt und fuhr etwa 50 Meter auf dem Grünstreifen weiter. Schließlich kollidierte das Auto mit drei kleinen Bäumen und kam dort zum Stillstand. Der Mann hatte Glück und konnte sein Auto verlassen. Ein Zeuge kam vorbei und alarmierte die Rettungskräfte. Die Polizei Laupheim kam an und nahm den Unfall auf. Bei den Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass der Fahrer deutlich betrunken war und wahrscheinlich während der Fahrt eingeschlafen war. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst untersucht und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste der 41-Jährige eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde von der Polizei eingezogen. Ihn erwartet nun eine Anzeige. Die Polizei schätzt den Schaden am beschädigten BMW Mini auf etwa 40.000 Euro und den an der Schutzplanke und dem Grünstreifen auf ca. 5.000 Euro. Es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen.
Information der Polizei:
Wer unter Alkoholeinfluss fährt, gefährdet sich und andere. Alkohol beeinträchtigt die Wahrnehmung, führt zu falschen Einschätzungen von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengt das Sichtfeld, beeinträchtigt Reaktionen und Koordination und enthemmt. Diese Kombination ist gefährlich. Daher empfiehlt die Polizei, Alkoholkonsum und Autofahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ans Ziel kommen.
++++1650644 (JC)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








