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Laupheim: Polizei stoppt Gurtmuffel und Handynutzer

Die Polizei stoppte in Laupheim Fahrzeuge mit unsichernden Insassen und Handynutzern am Steuer, um Schlimmeres zu verhindern.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Zwei Kinder und die anderen Insassen waren auch nicht gesichert.

Die Polizei hielt in der Biberacher Straße zwischen 10 und 12 Uhr mehrere Fahrzeuge an, weil die Insassen die Regeln und Gesetze nicht befolgten. Bevor etwas Schlimmes passierte, wiesen die Beamten zwei Insassen darauf hin, dass sie ihre Sicherheitsgurte nicht angelegt hatten. In zwei Fällen stoppte die Polizei Fahrer, die durch ihre Handys abgelenkt waren. In einem Fall wurden vier Insassen ohne Sicherung erwischt, bis auf den Fahrer. In einem Opel wurden zwei Kinder befördert, die nicht ordnungsgemäß in ihren Kindersitzen gesichert waren. Auch der Beifahrer und die Mitfahrerin auf der Rückbank hatten keinen Gurt angelegt. Die Polizei führte mit allen Beteiligten belehrende Gespräche und zeigte sie an oder stellte kostenpflichtige Verwarnungen aus. Handynutzer erhalten ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.

Das Anlegen von Sicherheitsgurten im Straßenverkehr kann Leben retten. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern, der kaum überlebbar ist. Daher empfiehlt die Polizei, den Gurt immer vor Fahrtantritt anzulegen. Weitere Informationen sind in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder unter www.gib-acht-im-verkehr.de erhältlich.

Wer als Fahrer ein Handy benutzt, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. Die Polizei appelliert dringend an die Fahrer, das Telefon liegen zu lassen, auch wenn es klingelt. Bereits eine Sekunde Ablenkung bei 50 km/h bedeutet 14 Meter Blindflug. Weitere Informationen sind in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder unter www.runtervomgas.de erhältlich.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen, also 0.57%, verzeichnet. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte sind 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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