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Leinfelden-Echterdingen: Gewalt gegen Polizeibeamte, Bei Streit vor Diskothek Polizei angegriffen. Zwei Männer fixiert und festgenommen, Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gartenhütte niedergebrannt,Feuerschein unterhalb des Kugelberges gemeldet. Gartenhaus vollständig niedergebrannt, Sachschaden von 15.000 Euro. Keine Verletzten. Polizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Polizeibeamte wurden bei einem Streit vor einer Diskothek angegriffen.

In den frühen Morgenstunden des Samstags, gegen 03.15 Uhr, kam es vor einer Diskothek in Reutlingen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Eine vorbeifahrende Polizeistreife bemerkte den Streit und griff sofort ein. Da die beiden Männer im Alter von 22 und 24 Jahren nicht zur Ruhe kamen und den Anweisungen der Beamten nicht folgten, mussten sie zu Boden gebracht und festgehalten werden. Der 24-Jährige wehrte sich weiterhin heftig, als er in den Streifenwagen gebracht wurde. Er versuchte sogar, einen Polizisten mit einem Kopfstoß anzugreifen, was abgewehrt werden konnte. Zusätzlich versuchte er mehrmals, sich aus der Fixierung zu befreien, indem er trat und sich wand. Währenddessen beleidigte und bedrohte er die Polizeibeamten mit unangebrachten Worten. Aufgrund einer alten Verletzung an der Hand blutete der 24-Jährige während des Einsatzes, weshalb er unter polizeilicher Begleitung zur Wundversorgung in eine Klinik gebracht wurde. Auf dem Weg dorthin und in der Klinik beleidigte der Angreifer auch das medizinische Personal. Anschließend wurde er ins Polizeirevier Reutlingen gebracht, wo er die Nacht in einer Arrestzelle verbringen musste. Gegen den Beschuldigten wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In Pfullingen (RT) brannte eine Gartenhütte nieder.

Am späten Freitagabend, gegen 23.15 Uhr, meldete eine Zeugin einen großen Feuerschein unterhalb des Kugelbergs im Gewann „Vor Buchweg“ zwischen Pfullingen und Lichtenstein-Unterhausen. Ein Polizeihubschrauber half den anrückenden Einsatzkräften kurzzeitig bei der schnellen Lokalisierung des genauen Brandorts. Als die ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei eintrafen, stand eine Gartenhütte bereits in Vollbrand. Trotz intensiver Löscharbeiten brannte die Hütte vollständig nieder. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Niemand wurde verletzt. Das Polizeirevier Pfullingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise nimmt das Polizeirevier Pfullingen unter Telefon 07121/99180 entgegen.

In Filderstadt/Plieningen (ES) gab es mehrere Verletzte aufgrund einer Rotlichtmissachtung.

Am Samstagmorgen kurz vor 6.30 Uhr mussten vier leichtverletzte Personen nach einem Verkehrsunfall in umliegende Kliniken gebracht werden. Ein 62-jähriger Fahrer war mit seinem Opel Corsa auf der L1192 aus Richtung Plieningen in Richtung Messe unterwegs. Trotz Rotlicht bog er an der Einmündung zur K9515 nach links auf die Brücke ab. Dabei kollidierte sein Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Opel Corsa, der von einer 36-jährigen Frau gefahren wurde. Beide Fahrzeuge waren mit je zwei Personen besetzt, wobei die Fahrer eingeklemmt waren und von der Feuerwehr befreit werden mussten. Alle Personen wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in Kliniken gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 18.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die L1192 bis etwa 08.00 Uhr vollständig gesperrt. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Die Polizei war mit fünf Streifenbesatzungen, der Rettungsdienst mit sechs Fahrzeugen und elf Einsatzkräften sowie die Feuerwehr mit acht Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften vor Ort.

In Leinfelden-Echterdingen (ES) gab es Mülleimerbrände.

Am Freitagabend kam es in Leinfelden-Echterdingen zu zwei Mülleimerbränden. Gegen 20.25 Uhr wurde über den Polizeinotruf ein Mülleimerbrand in der Markomannenstraße in Leinfelden gemeldet. Der Anrufer sah mehrere Jugendliche, die den Inhalt der Papiertonne anzündeten und dann wegliefen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 700 Euro. Der Brand wurde von der Feuerwehr gelöscht. Kurze Zeit später wurde ein weiterer Mülleimerbrand an der U-Bahnhaltestelle in der Stadionstraße in Echterdingen gemeldet. Passanten konnten das Feuer direkt löschen, ohne dass Sachschaden entstand. Ob ein Zusammenhang zwischen den Bränden besteht, wird vom Polizeirevier Filderstadt ermittelt.

In Bissingen an der Teck (ES) löste Elektroschrott einen Feuerwehreinsatz aus.

Am späten Freitagabend meldete die Integrierte Leitstelle gegen 22.40 Uhr einen brennenden Müllcontainer in der Stahlbrunnenstraße in Bissingen an der Teck. Vor Ort wurde ein großer Container festgestellt, der im Laufe des Tages von Mitarbeitern einer örtlichen Firma mit Elektroschrott gefüllt wurde. Vermutlich kam es durch einen technischen Defekt zu einer Selbstentzündung im Container. Der Brand wurde nach dem Leeren des Containers endgültig gelöscht und das Material abgekühlt. Neben der Polizei und der Feuerwehr, die mit neun Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort war, war auch der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug und fünf Personen an der Einsatzstelle.

In Winterlingen (ZAK) wurde jemand in Gewahrsam genommen nach einem Messerangriff.

In den frühen Morgenstunden des Samstags, gegen 03.30 Uhr, wurde der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung in einer Gaststätte in Winterlingen gemeldet. Ein betrunkener 28-jähriger Mann geriet dort in Streit mit einer Gruppe von fünf Personen. Er soll versucht haben, mindestens eine Person aus der Gruppe mit einem Messer anzugreifen. Die Person konnte dem Stich ausweichen, so dass nur die Jacke getroffen und beschädigt wurde. Der Mann drohte außerdem mit einem Teleskopschlagstock, den er jedoch nicht einsetzte. Bei der Ankunft der Polizei war der Mann bereits in seiner Wohnung in der Nähe des Tatorts. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurden ihm Handschellen angelegt und er wurde in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Während der gesamten Sachverhaltsaufnahme beleidigte der Mann sowohl die Polizeibeamten als auch die fünfköpfige Gruppe mit unangemessenen Ausdrücken.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Es gab 1.733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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