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Lenningen: Raubüberfälle in Reutlingen

Zwei versuchte Raubdelikte haben sich am Dienstagabend in Reutlingen ereignet. Ein 19-Jähriger wurde von drei Tätern angegriffen und ein 62-Jähriger wurde aufgefordert, Geld auszuhändigen.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Zwei versuchte Raubüberfälle

Am Dienstagabend ereigneten sich in Reutlingen zwei versuchte Raubdelikte. Gegen 19.40 Uhr wurde ein 19-Jähriger beim Verlassen eines Lebensmittelladens in der Straße Am Heilbrunnen von drei bisher unbekannten Tätern angesprochen und aufgefordert, sein Handy herauszugeben. Der 19-Jährige konnte sich zunächst losreißen und zu Fuß in den Birkenweg flüchten. Dort wurde er von dem Trio eingeholt und gewaltsam zu Boden gebracht. Sie versuchten weiterhin, ihm das Handy zu entreißen. Als ein zufällig vorbeikommender Zeuge anhielt und die Schläger ansprach, rannten sie ohne Beute davon. Die Polizei folgt ersten Hinweisen zu möglichen Tatverdächtigen nach.

Ein zweiter versuchter Raub ereignete sich kurz nach 22 Uhr am Listplatz. Ein 62-jähriger Mann wurde von einem bisher unbekannten Täter aufgefordert, Geld auszuhändigen. Der 62-Jährige kam dieser Forderung nicht nach, woraufhin der Unbekannte versuchte, den Rucksack seines Opfers zu entreißen. Der Angegriffene schaffte es, in Richtung Bushaltestellen zu laufen, wo Zeugen auf den Vorfall aufmerksam wurden und ihm zu Hilfe eilten. Der Täter und ein mutmaßlicher Komplize flüchteten daraufhin ohne Beute in Richtung Unter den Linden. Es liegen bisher folgende Beschreibungen der Unbekannten vor: Einer trug eine weiße Jacke und hellblaue Jeans. Sein Komplize soll dunkle Kleidung getragen haben. Die Polizei Reutlingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (ms)

Reutlingen (RT): Bei Sturz verletzt

Ein Verkehrsunfall mit Personenschaden ereignete sich am Dienstagnachmittag aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit. Gegen 16.45 Uhr war ein 57-jähriger Mann mit einem dreirädrigen Piaggio-Motorrad auf der Nibelungenstraße von Reutlingen in Richtung Sickenhausen unterwegs. In einer leichten Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab und stürzte auf das Bankett. Seine Verletzungen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Das nicht mehr fahrtüchtige Dreirad, an dem ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro entstand, musste abgeschleppt werden. (mr)

Reutlingen (RT): Vorfahrt missachtet

Die Missachtung der Vorfahrt führte zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Halskestraße / Am Heilbrunnen am Dienstagnachmittag. Ein 77-Jähriger war gegen 16 Uhr mit seinem Opel Vectra aus Richtung des Scheibengipfeltunnels kommend auf der Halskestraße unterwegs und wollte die Kreuzung zur Straße Am Heilbrunnen überqueren. Dabei übersah er einen von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten VW Polo. Die 56-jährige Fahrerin des VW Polo hatte keine Möglichkeit zu reagieren, so dass es im Kreuzungsbereich zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Während der Unfallverursacher und seine 69-jährige Beifahrerin unverletzt blieben, erlitt die Polo-Fahrerin leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus. Die beiden Autos, an denen ein Sachschaden von insgesamt etwa 10.000 Euro entstand, wurden von einem Abschleppdienst geborgen. (cw)

St. Johann (RT): Kamin gebrannt

Feuerwehr und Polizei wurden am Dienstagabend nach Gächingen in den Buchfinkenweg gerufen, wo ein Kaminbrand gemeldet wurde. Die Bewohner eines Wohnhauses hatten am Abend Holz in ihren Heizkessel nachgelegt, was zu einer massiven Rauchentwicklung führte. Die Einsatzkräfte konnten einen Kaminbrand feststellen und mit Hilfe eines Schornsteinfegers löschen. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Niemand wurde verletzt. (gj)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Darunter waren 589 männliche und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Insgesamt gab es 1674 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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