Nach einem Vorfall in einer Schule in Leonberg mussten 22 Personen wegen Atemwegsreizungen behandelt werden. Der Einsatz wurde nach kurzer Zeit beendet.
Leonberg: Polizei- und Rettungsdiensteinsatz an Schule

Ludwigsburg (ost)
Nachdem am Dienstag (10.03.2026) um 14.00 Uhr Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu einer Schule in der Lindenstraße in Leonberg gerufen wurden (siehe Erstmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6232900), konnte der Einsatz zwischenzeitlich abgeschlossen werden.
Zu besagtem Zeitpunkt befanden sich insgesamt 143 Personen, einschließlich Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal, im Schulgebäude. Nachdem im Eingangsbereich ein Reizstoff versprüht wurde, mussten alle Personen das Gebäude verlassen. 18 Schülerinnen und Schüler sowie vier Erwachsene erlitten leichte Verletzungen, wie Atemwegsreizungen und Übelkeit. Sie wurden vom Rettungsdienst behandelt. Ein Krankenhausaufenthalt war nicht erforderlich.
Die nicht verletzten Personen wurden von der Schulleitung in einer Sporthalle betreut. Um 15.30 Uhr konnten die Betreuungsmaßnahmen beendet werden. Alle Eltern wurden über den Vorfall informiert. Die Schülerinnen und Schüler wurden entweder abgeholt oder machten sich eigenständig auf den Heimweg. Das von der Feuerwehr überprüfte und belüftete Schulgebäude wurde gleichzeitig wieder freigegeben. Auch der Oberbürgermeister Herr Degode und ein Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes waren vor Ort.
Es kam vermutlich zunächst zu einem Streit und körperlichen Auseinandersetzungen zwischen einer Schülerin und einem Schüler, die schließlich dazu führten, dass der Schüler einen Reizstoff versprühte. Die Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten dauern an.
Quelle: Presseportal








