Eine Gruppe Unbekannter raubt einen Jugendlichen aus, während die Polizei nach Zeugen sucht.
Leonberg: Raubüberfall auf 17-Jährigen, Täter flüchten Richtung Bahnhof

Ludwigsburg (ost)
Am Dienstagabend (02.06.2026) ereignete sich gegen 20.40 Uhr im Pomeranzengarten in Leonberg ein schwerer Raubüberfall. Zwei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren waren zu Fuß unterwegs, als eine Gruppe von etwa sechs Personen auf sie zukam. Die Täter forderten die Opfer auf, ihre Taschen zu leeren, was diese jedoch ablehnten. Daraufhin wurden sie aus nächster Nähe mit Reizgas besprüht. Einer der Täter bedrohte den 17-Jährigen mit einem Messer und raubte ihm seine Halskette und Weste. Währenddessen wurden beide Opfer von den anderen Tätern geschlagen und getreten. Anschließend flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung des Bahnhofs. Die alarmierte Polizei fahndete im Stadtgebiet von Leonberg, jedoch ohne Erfolg. Die Opfer erlitten leichte Verletzungen, der Wert des gestohlenen Eigentums ist noch unbekannt. Möglicherweise gab es eine Vorgeschichte zwischen den Opfern und den Tätern.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: hinweise.kripo.boeblingen@polizei.bwl.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2602 auf 3202, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 1313 auf 1674 innerhalb eines Jahres. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








