Ein Autofahrer flüchtete vor einer Polizeikontrolle, missachtete Ampeln und fuhr über 200 km/h auf dem Schussental Viadukt. Die Polizei sucht nach Hinweisen auf den Fahrer und seine Beifahrerin.
Leutkirch im Allgäu: Autofahrer flüchtet vor Kontrolle

Landkreis Ravensburg (ost)
Ravensburg
Fahrer flieht vor Kontrolle – Anzeige
Ein unbekannter Fahrer eines BMW M2 entkam am Sonntagmorgen kurz nach 6 Uhr einer Polizeikontrolle in der Jahnstraße. Der Fahrer beschleunigte sein Auto stark, drehte auf der Straße um und ignorierte mehrere rote Ampeln. Auf dem Schussental Viadukt fuhr der Unbekannte mit deutlich über 200 km/h. Obwohl mehrere Polizeistreifen versuchten, das Auto zu stoppen, gelang es nicht. Die Beamten haben jedoch erste Hinweise auf das Fahrzeug, den Fahrer und seine Beifahrerin erhalten und ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Autorennens eingeleitet. Personen, die am Sonntagmorgen den BMW M2 mit Friedrichshafener Teilkennzeichen gesehen haben oder Hinweise auf den Fahrer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mit kurzen Haaren und einem kurzen Bart sowie auf seine Beifahrerin mit dunklen Haaren geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.
Bad Waldsee
Verkehrskontrolle
Nach einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Sonntagmorgen ermittelt das Polizeirevier Weingarten gegen einen 31-Jährigen wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Kontrollbeamten stellten während der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit des Autofahrers Anzeichen für Drogenkonsum fest und führten einen Drogenvortest durch. Dieser bestätigte den Verdacht und zeigte Cannabis an. Der Betroffene musste eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben und sein Auto nach der Kontrolle stehen lassen. Wenn sich der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln bei der Auswertung der Blutprobe bestätigt, drohen dem 31-Jährigen ein Fahrverbot und ein Bußgeld von mehreren hundert Euro.
Wangen im Allgäu
Rollerfahrer versucht zu fliehen – Strafanzeigen
Ein 57-Jähriger sieht Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines verbotenen Autorennens entgegen. Der Mann versuchte am Sonntagabend in der Bregenzer Straße mit seinem Motorroller vor einer Polizeikontrolle zu fliehen. Nachdem er sämtliche Anhaltesignale der Beamten ignoriert hatte und durch ein Wohngebiet gefahren war, stürzte der Rollerfahrer auf einem Fuß- und Radweg aufgrund eines Fahrfehlers. Bei einem Alkoholvortest ergab sich ein Promillewert von 1, zudem konnte er den Polizisten nur eine Führerscheinkopie vorlegen. Weitere Überprüfungen ergaben, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, da sie ihm entzogen wurde. Der 57-Jährige wurde von einem Rettungsdienst behandelt, da er sich bei seinem Sturz leicht verletzt hatte. Im Krankenhaus musste er eine Blutprobe aufgrund seiner Alkoholisierung abgeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Gegen ihn werden entsprechende Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingereicht.
Leutkirch im Allgäu
E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss
Ein 21-Jähriger muss mit einem Bußgeld von mehreren hundert Euro rechnen, da er in der Nacht auf Montag alkoholisiert mit seinem E-Scooter unterwegs war. Eine Streife des Polizeireviers Leutkirch im Allgäu stoppte den jungen Mann zu einer Verkehrskontrolle und bemerkte deutlichen Alkoholgeruch. Nach einem Alkoholvortest, der über 0,5 Promille anzeigte, musste der 21-Jährige auf dem örtlichen Polizeirevier einen gerichtsverwertbaren Alkoholtest durchführen. Dieser bestätigte den Verstoß gegen den gesetzlichen Alkoholgrenzwert für das Führen von Fahrzeugen. Der E-Scooter-Fahrer wird nun bei der Bußgeldstelle wegen der Verkehrsordnungswidrigkeit angezeigt.
Leutkirch im Allgäu
Arbeitsmaschine fängt Feuer
Bei Schwaderarbeiten auf einem Feld im Bereich Fetzachmoos geriet am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr eine selbstfahrende Arbeitsmaschine in Brand. Der Arbeiter versuchte, das einachsige Gerät zu löschen, konnte jedoch nicht verhindern, dass das Feuer auf das Feld übergriff. Die örtliche Feuerwehr brachte den Brand schließlich unter Kontrolle und verhinderte ein Ausbreiten auf das nahegelegene Moor. Ein Rettungsdienst kümmerte sich um den 41 Jahre alten Arbeiter, der sich bei den Löschversuchen leicht verletzt hatte. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle aufgezeichnet, während es 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Es gab 1733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85,09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








