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Lichtenstein: Brand, Sachschaden und Verletzungen in Kfz-Werkstatt

Ein Brand verursachte einen Sachschaden von 5.000 Euro in einer Kfz-Werkstatt. Ein Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen durch Rauchgas-Einatmen.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Lichtenstein (RT): Feuer auf dem Gelände einer Autowerkstatt

Ein Schaden von etwa 5.000 Euro entstand durch einen Brand auf dem Gelände einer Autowerkstatt in der Römerstraße in Holzelfingen am Freitagabend. Als zwei Angestellte gegen 19.45 Uhr Feierabend machen wollten, entdeckten sie im Freien einen brennenden Plastikbehälter, in dem entsorgte Autobatterien gelagert wurden. Nachdem erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher erfolglos blieben, riefen sie die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte hatten die Situation schnell unter Kontrolle und konnten so eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Ein 38-jähriger Werkstattmitarbeiter erlitt leichte Verletzungen durch das Einatmen von Rauchgasen bei den Löschversuchen. Nach ersten Ermittlungen dürfte die Selbstentzündung einer alten Batterie die Brandursache sein.

Pfullingen (RT): Zusammenstoß zwischen PKW und Pedelec

Am Freitagabend kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Pedelec. Gegen 18.30 Uhr war ein 53-jähriger Fahrer auf seinem Pedelec in der Gönninger Straße unterwegs und kollidierte mit einer entgegenkommenden 50-jährigen PKW-Fahrerin, die in die Sandstraße abbiegen wollte und ihn übersah. Der Pedelec-Fahrer stürzte nach dem Zusammenstoß mit dem PKW und verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Der Sachschaden beläuft sich auf 3.500 Euro.

Erkenbrechtsweiler (ES): Versuchte Erpressung mit Gewalt

Am Freitag gegen 16.00 Uhr kam es in der Oberen Straße zu einem Erpressungsversuch. Ein zwölfjähriger Junge aus Erkenbrechtsweiler war auf dem Weg zu seiner Familie, als er einer Gruppe von Jugendlichen begegnete, die ihm den Weg versperrten. Sie verlangten Geld von ihm. Als der Bedrohte seine Taschen leerte, zog er unter anderem sein Taschenmesser heraus. Als die Gruppe das Messer sah, ließ sie plötzlich von dem Zwölfjährigen ab. So konnte der Junge unverletzt zu seiner Familie gelangen, die die Polizei über den Vorfall informierte. Die Ermittlungen zu den unbekannten Tätern und dem Vorfall dauern an.

Schlaitdorf (ES): Auto gerät in Brand

Die Feuerwehr und die Polizei wurden am frühen Samstagmorgen um 1.44 Uhr in die Steigstraße gerufen. Dort war ein BMW vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Der PKW konnte schnell von der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Schömberg (ZAK): Flucht zu Fuß nach Verkehrsunfall

Ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro ist die Folge eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagabend auf der L435 bei Schömberg ereignete. Gegen 20.15 Uhr fuhr ein bisher unbekannter Seat-Fahrer auf der L435 in Richtung B27. Kurz vor der Einmündung überfuhr das Auto eine Verkehrsinsel, um dann ungebremst über die B27 hinweg in dichtem Gestrüpp zum Stillstand zu kommen. Danach flüchteten die beiden Insassen zu Fuß in Richtung Schörzingen. Zeugen, die den Unfall beobachteten, hatten den Eindruck, dass die beiden Flüchtenden deutlich unter Alkoholeinfluss standen. Die Personen konnten im Rahmen der Fahndung nicht gefunden werden. Das Auto wurde von einem Abschleppdienst geborgen. Die weiteren Ermittlungen zu den Flüchtigen hat das Polizeirevier Balingen übernommen.

Winterlingen (ZAK): Auto kippt bei Verkehrsunfall um

Zwei verletzte Personen, hoher Sachschaden und vorübergehende Straßensperrung sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am frühen Samstagabend auf der B463. Die 31-jährige Unfallverursacherin fuhr gegen 17.00 Uhr mit ihrem Hyundai Tucson auf der B463 in Richtung Neuhaus. In Höhe Benzingen kollidierte sie beim Linksabbiegen mit dem entgegenkommenden Seat Cupra einer 32-jährigen Fahrerin. Der Hyundai wurde durch den Seat abgewiesen, streifte eine Verkehrsinsel und kippte dann auf die Fahrerseite. Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 10.500 Euro. Der Hyundai musste aufgrund der Schäden abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme wurde die B463 bei Winterlingen kurzzeitig gesperrt. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr vor Ort.

Albstadt (ZAK): Schwere Verletzungen bei Auseinandersetzung

In der Nacht zum Samstag kam es an der Bushaltestelle Albstadion in der Gymnasiumstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern. Gegen 01.30 Uhr kam es nach aktuellen Informationen zu einem Streit zwischen einem 20-jährigen und einem 31-jährigen Mann, der in eine körperliche Auseinandersetzung mit Faustschlägen ausartete. Dabei schlug der 31-Jährige mit dem Kopf auf dem Boden auf und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das Polizeirevier Albstadt hat die Ermittlungen zum Ablauf der Auseinandersetzung aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2369 auf 2906 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 233 auf 296 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6.139 und Leichtverletzte 36.086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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