Die Freiwillige Feuerwehr Stutensee wurde zu einem Scheunenbrand alarmiert. Das Feuer griff auf das angrenzende Fachwerkhaus über, verletzt wurde niemand.
Linkenheim-Hochstetten: Brand in Scheune beschädigt Wohnhaus

Stutensee (ost)
Am Dienstagabend kurz nach 21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Stutensee zu einem Scheunenbrand in der Ortsmitte des Stadtteils Blankenloch alarmiert. “Bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe gingen zahlreiche Notrufe ein. Die Anrufer meldeten den Vollbrand eines Nebengebäudes im Rathausgäßle”, berichtete Feuerwehrkommandant Gregor Peters. Die Scheune brannte vollständig ab und setzte zudem das Dach eines angrenzenden Fachwerkhauses in Brand. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Zum Einsatz kamen die Feuerwehren aus allen Stadtteilen Stutensees. Mit mehreren Löschrohren gelang es den Einsatzkräften, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen. “Der Brand war so intensiv, dass die Flammen über den Dachtrauf auf das direkt angrenzende Wohnhaus übergriffen”, erläuterte Peters. Zur Unterstützung wurden zudem die Feuerwehren aus Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Weingarten, Graben-Neudorf und Karlsdorf-Neuthard hinzugezogen. Die Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten unterstützte die Brandbekämpfung im Dachbereich des Wohnhauses mit ihrer Drehleiter. Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dominik Wolf machte sich vor Ort ein Bild vom Schadensausmaß. [ Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Alle Bewohner der betroffenen Gebäude hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. “Wir haben die Bewohnerinnen und Bewohner betreut und waren während der Brandbekämpfung zur Absicherung der eingesetzten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle”, berichtete Susen Eßwein, Organisatorische Leiterin Rettungsdienst. Unterstützt wurde der Rettungsdienst von den DRK-Bereitschaften aus Blankenloch und Spöck mit insgesamt 13 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Polizei sperrte mehrere Straßen rund um die Einsatzstelle und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Vom Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt waren drei Streifenwagenbesatzungen mit insgesamt sechs Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Die VBK stellte während der Löscharbeiten den Betrieb der vorbeiführenden Stadtbahnlinie S2 vollständig ein. Oberbürgermeisterin Petra Becker machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild von der Lage und der Arbeit der Rettungskräfte. Soweit Betroffene nicht bei Verwandten unterkommen konnten, organisierte die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Ordnungsamt eine vorübergehende Unterbringung. Teilweise sind die betroffenen Wohnhäuser derzeit nicht bewohnbar. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Quelle: Presseportal








