Zoll findet 1,5 kg Marihuana im Auto und 500 g zu Hause. Verdächtige vorläufig festgenommen und Verfahren eingeleitet.
Lörrach. Weil am Rhein: Drogenfund bei Grenzkontrolle

Lörrach.Weil am Rhein (ost)
Zollbeamte entdecken Betäubungsmittel während einer Grenzkontrolle und einer anschließenden Hausdurchsuchung
Am 17. Juli gegen 18:00 Uhr stoppte eine Kontrollstreife des Hauptzollamts Lörrach am Grenzübergang Weil am Rhein-Ost ein Fahrzeug mit Lörracher Kennzeichen, in dem drei Männer saßen. Als die Zöllnerin am Fahrzeug roch, meinte sie einen Geruch nach Marihuana wahrzunehmen und entschied sich daher zusammen mit ihrem Kollegen, den Innenraum des Fahrzeugs genauer zu überprüfen. In einer Tasche im Fußraum fanden sie schließlich getrocknete Blüten, vermutlich Marihuana. Obwohl die Tasche einem der Insassen zugeordnet werden konnte, behauptete einer der anderen Männer, dass das Marihuana ihm gehörte. Er wurde daher vorläufig festgenommen und über seine Rechte informiert, da der Verdacht eines Verstoßes gegen Einfuhrbestimmungen bestand. Eine nachfolgende Hausdurchsuchung beim Tatverdächtigen, die durch einen richterlichen Beschluss genehmigt wurde und bei der auch ein Zollhund zum Einsatz kam, verlief negativ. In der Wohnung seines Reisegefährten wurden jedoch erneut 500 Gramm Marihuana, 27 Gramm Psylocibin-Pilze, die auf das zentrale Nervensystem wirken, sowie typische Dealerutensilien gefunden. Auch gegen ihn wurde daher ein Verfahren eingeleitet. Nachdem die Anzeigen erstattet wurden, durften beide Tatverdächtigen ihren Weg nach Hause antreten und müssen sich nun jeweils in einem Strafverfahren verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei 2023 26.963 männliche und 3.751 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








