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Lörrach. Weil am Rhein. Freiburg: Reisende festgenommen wegen Haftbefehlen und Betäubungsmitteln

Zollbeamten entdeckten zwei Haftbefehle und mutmaßliche Betäubungsmittel bei einer 45-jährigen Reisenden aus Nordrhein-Westfalen im ICE nach Basel.

Foto: Depositphotos

Lörrach.Weil am Rhein.Freiburg (ost)

Zusätzlich wurde ein Bußgeldverfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Während einer Kontrolle im ICE auf der Strecke zwischen Freiburg und Basel im Juli wurde festgestellt, dass eine 45-jährige Reisende aus Nordrhein-Westfalen zwei Geldstrafen in Höhe von insgesamt 5.000 Euro wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz noch nicht bezahlt hatte. Die Staatsanwaltschaft Lörrach hatte daher zwei Haftbefehle gegen die Frau erlassen, die von den Zollbeamten des Hauptzollamts Lörrach kontrolliert wurden. Nach der Ankunft am Badischen Bahnhof wurde die Frau aufgefordert, den Beamten in die Diensträume zu folgen. Dort wurden ihr erneut die Haftbefehle ausgehändigt und die vorläufige Festnahme erklärt. Bei der Durchsuchung des Gepäcks der Frau fanden die Beamten schließlich einen Plastikbeutel mit weißem Pulver und ein kleines Behältnis in ihrer Kleidung, das ebenfalls weißes Pulver enthielt. Bei beiden Substanzen bestand der Verdacht, dass es sich um Amphetamin handelte. Zudem führte die Tatverdächtige ein Einhandmesser in ihrer Handtasche, das in einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht erlaubt ist. Gegen die Frau wurde daher ein weiteres Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Das Zollfahndungsamt Stuttgart übernahm die weiteren Ermittlungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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