Ein 75-jähriger BMW-Fahrer übersieht Gegenverkehr und kollidiert mit Motorradfahrer. In Schwäbisch Gmünd leistet eine 59-jährige Frau erheblichen Widerstand gegen Polizeibeamte.
Lorch: Unfälle und Widerstand

Aalen (ost)
Westhausen: Fahrzeug im Gegenverkehr übersehen
Ein 75-jähriger Fahrer eines deutschen BMWs fuhr am Mittwoch gegen 17:10 Uhr auf der K3319 von Ellwangen kommend und wollte nach links in die Mühlstraße abbiegen. Dabei übersah er einen 21-jährigen Motorradfahrer, der ihm entgegenkam. Der Motorradfahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte daher hinten rechts mit dem BMW, wodurch er leichte Verletzungen erlitt. Anschließend wurde der 21-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich insgesamt auf etwa 16.000 Euro.
Schwäbisch Gmünd: Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet
Am Mittwoch gegen 21:00 Uhr wurde eine verdächtige Person im Bereich Hauberweg vom Kommunalen Ordnungsdienst gemeldet. Als die Streifenbesatzung eintraf, stieß sie auf eine 59-jährige Deutsche, die sich den eingesetzten Beamten gegenüber plötzlich aggressiv und beleidigend verhielt. Die Frau wurde schließlich festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Während der Fahrt widersetzte sie sich erheblich und setzte ihre Beleidigungen gegenüber den Beamten fort.
Lorch: Kollision mit Roller
Am Mittwoch gegen 14:00 Uhr fuhren ein 63-jähriger Rollerfahrer und seine 49-jährige Mitfahrerin auf der L1154 von Alfdorf in Richtung Lorch. Zwischen Lorch-Bruck und Lorch wurden sie von einem bisher unbekannten Motorradfahrer überholt. Der 63-Jährige erschrak dabei und kam in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Bei dem folgenden Unfall wurde der Rollerfahrer schwer und seine Mitfahrerin leicht verletzt. Beide wurden zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden am Roller beläuft sich auf etwa 1.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen, also 0.57%, verhältnismäßig gering. Die meisten Unfälle (85.09%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








