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Loßburg: Unter Drogeneinfluss am Steuer

Ein 26-jähriger Mann wurde bekifft am Steuer erwischt und musste Blut abnehmen lassen. Die Polizei warnt vor den Konsequenzen.

Foto: Depositphotos

Loßburg (ost)

Am Mittwochmorgen wurde ein 26-jähriger Mann kontrolliert, der während der Fahrt anscheinend einen Joint geraucht hat.

Es wird berichtet, dass der Mann um 11:00 Uhr mit seinem Fiat die Freudenstädter Straße in Loßburg befuhr. Während einer stationären Verkehrskontrolle durch Beamte des Polizeireviers Freudenstadt wurde ein starker Geruch von Cannabis aus dem Fahrzeug wahrgenommen. Auch das Verhalten des Fahrers ließ Verdachtsmomente auf Beeinflussung durch Betäubungsmittel aufkommen. Ein Drogenvortest vor Ort bestätigte dies.

Von der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Mann durfte nach diesem Vorfall selbstverständlich nicht mehr weiterfahren.

Es wird dringend davor gewarnt, ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln zu lenken. Trotz der Teillegalisierung von Cannabis gilt: Wer kifft und danach Auto fährt, riskiert seinen Führerschein. Ein THC-Gehalt von über 3,5 Nanogramm pro Milliliter ist eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 24a Straßenverkehrsgesetz. Die Folge ist ein Bußgeld und ein Fahrverbot. Für Fahrer in der Probezeit oder unter 21 Jahren gilt ein Cannabisverbot am Steuer. Zeigt der Fahrer Auffälligkeiten oder ist in einen Unfall verwickelt, liegt eine Straftat vor – unabhängig von der Menge THC im Blut nachgewiesen wird.

Melanie Konrad, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 im Jahr 2022 auf 34877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück. Von den Verdächtigen waren 28389 männlich, 4031 weiblich und 10727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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