Ein Fußgänger auf der Fahrbahn führte zur Vollsperrung der Autobahn. Zeugen werden dringend gesucht.
Ludwigsburg: Autobahn 8 Vollsperrung Sindelfingen

Ludwigsburg (ost)
Die Polizei sucht nach Zeugen für einen Vorfall, der sich am Sonntag (04.10.2026) um 13:45 Uhr auf der Bundesautobahn 8 bei Sindelfingen ereignet hat.
Einige Verkehrsteilnehmer meldeten zuerst einen Fußgänger, der zwischen der Autobahnanschlussstelle Leonberg-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart in Richtung München auf der BAB 8 neben der Fahrbahn herumlief. Ein Streifenwagen konnte die Person aus der Ferne sehen, als sie plötzlich auf die Fahrbahn in Richtung München lief. Dank einer Vollbremsung eines herannahenden unbekannten Sattelzuglenkers konnte ein Zusammenstoß vermieden werden. Der Fußgänger verließ daraufhin die Fahrbahn und versuchte über das Jagdhaussträßle in Richtung Autobahnkreuz Stuttgart zu fliehen. Die Polizei verfolgte ihn, aber er flüchtete in ein angrenzendes Waldstück, ohne auf Ansprache zu reagieren.
Die Fahndung, unterstützt durch einen Polizeihubschrauber, war zunächst erfolglos. Aus Sicherheitsgründen wurde die BAB 8 zwischen 14:10 Uhr und 14:50 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Ebenso musste die Fahrbahn der BAB 81 in Richtung Singen ab 14:40 Uhr für etwa zehn Minuten gesperrt werden. Dies führte zu Staus von drei bis sieben Kilometern Länge.
Die Ermittlungen führten zu einem 46-jährigen Verdächtigen, der in Sindelfingen festgenommen wurde. Der Mann schien unter dem Einfluss von Drogen zu stehen und befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, während die Ermittlungen fortgesetzt werden.
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen des Vorfalls, insbesondere den unbekannten Sattelzuglenker, der die Vollbremsung durchführte, sich unter der Telefonnummer 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 10355, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1733 aus, was 0,57% aller Unfälle sind. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4,42%) und auf Autobahnen 3369 (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








