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Ludwigsburg: Betrug durch Love-Scamming an 91-Jährigem

Ein 91-jähriger Mann wurde um mehrere tausend Euro betrogen, nachdem er einer vermeintlichen Liebe Geld für eine Erbschaft überwiesen hatte.

Foto: unsplash

Ludwigsburg (ost)

Ein 91-jähriger Bewohner des Landkreises Böblingen fiel einem Betrug mit der sogenannten „Love-Scamming“-Methode zum Opfer. Der ältere Herr hatte seit dem 28.02.2026 Kontakt zu einer 57-jährigen Frau über eine Dating-Plattform, die ihm vorgab, die große Liebe zu sein. Am 26.03.2026 bat die Verdächtige den 91-Jährigen schließlich um eine größere Geldsumme aufgrund einer angeblichen Erbschaft und den damit verbundenen Steuerabgaben. Im Gegenzug versprach sie, dem 91-Jährigen Gold zu geben. Der Senior glaubte der Geschichte und überwies einen fünfstelligen Betrag an die Verdächtige. Später erkannten Familienmitglieder den Betrug und meldeten den Vorfall der Polizei.

Informationen und Ratschläge zur Vorbeugung gegen „Love Scamming“ sind im Internet auf den Seiten der polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de verfügbar (Direktlink: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/).

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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