Vier Männer festgenommen nach Diebstahl von Fahrrädern und Elektronikartikeln in Bönnigheim. Polizei ermittelt weiter.
Ludwigsburg: Einbruch in Wertstoffhof, Festnahme von vier Tatverdächtigen

Ludwigsburg (ost)
Am Mittwoch (01.04.2026) gegen 21:40 Uhr gelangten vier zunächst unbekannte Verdächtige auf rechtswidrige Weise auf einen Wertstoffhof in der Margarete-Steiff-Straße in Bönnigheim. Dort öffneten sie verschiedene Container und bereiteten Fahrräder, Fernsehgeräte sowie unterschiedliche elektronische Bauteile und Kabel für den Diebstahl vor. Als die von einem Zeugen alarmierte Polizei eintraf, flüchteten die Männer zunächst zu Fuß mit einem Teil der Beute, wurden aber im Zuge der Fahndung vorläufig festgenommen.
Die Verdächtigen, vier Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren, wurden für weitere strafprozessuale Maßnahmen bis zum nächsten Tag festgehalten, bevor sie wieder freigelassen wurden. Der Wert des gestohlenen Diebesguts ist bisher unbekannt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männliche und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








