Zwei 16-Jährige lösen Einsatz am S-Bahnhaltepunkt Stuttgart Schwabstraße aus, nachdem Betäubungsmittel und Waffen gefunden wurden.
Ludwigsburg: Jugendliche verursachen Polizeieinsatz

Stuttgart (ost)
Am Donnerstagmorgen (11.06.2026) ereignete sich am S-Bahnhaltepunkt Stuttgart Schwabstraße ein Vorfall, der den Einsatz der Bundespolizei erforderte.
Nach aktuellen Informationen wurden zwei 16-Jährige von Mitarbeitern der Deutschen Bahn schlafend in einer S-Bahn der Linie S6 entdeckt und von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Aufgrund der unklaren Situation wurde auch eine Streife der Bundespolizei hinzugezogen. Während der ersten polizeilichen Maßnahmen fanden die Beamten bei einem der Jugendlichen Betäubungsmittel sowie verschiedene Hieb- und Stichwaffen. Der deutsche Staatsbürger und seine Begleiterin wurden daraufhin zum Bundespolizeirevier Stuttgart gebracht. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass beide Personen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen, wurden sie vom alarmierten Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der polizeilichen Maßnahmen kam es zu Verzögerungen im S-Bahnverkehr.
Die weiteren Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz werden zuständigkeitshalber vom Polizeipräsidium Ludwigsburg durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle lag 2022 bei 36.787 und 2023 bei 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 32.420, wobei 28.389 männliche und 4.031 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Verdächtigen auf 30.714, wovon 26.963 männlich und 3.751 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 im Jahr 2022 auf 11.419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








