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Ludwigsburg: Microsoft-Betrug in Erligheim

Ein 77-jähriger Mann aus Erligheim wurde Opfer eines Telefonbetrugs durch einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter, der Zugriff auf sein Online-Banking erlangte und Geld überwies.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Ein 77-jähriger Mann aus Erligheim wurde am Donnerstag (26.02.2026) Opfer eines sogenannten Microsoft-Betrügers und dürfte um mehrere Hundert Euro betrogen worden sein. Während der Rentner nachmittags an seinem Computer arbeitete, erschien plötzlich eine Sperrmeldung auf dem Bildschirm, die angeblich von Microsoft kam. Der Mann rief über eine angezeigte Telefonnummer einen vermeintlichen Angestellten von Microsoft an und gestattete diesem später einen sogenannten Fernzugriff auf seinen Computer. Dadurch konnte der Unbekannte auch das Online-Banking seines Opfers nutzen und transferierte mehrere Hundert Euro in verschiedenen Beträgen auf inländische und ausländische Konten. Während des Gesprächs erkannte der 77-Jährige den Schwindel, legte auf und informierte sofort seine Bank, die die Überweisung noch stoppen konnte. Trotzdem erlitt der Rentner einen finanziellen Verlust von mehreren Hundert Euro. Die Untersuchungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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