Drei Tatverdächtige stehlen gemeinschaftlich Bargeld aus Kirche, vorläufig festgenommen mit präparierten Klebestreifen und dreistelliger Summe Bargeld.
Ludwigsburg: Opferstockdiebstahl in Sindelfingen

Ludwigsburg (ost)
Die Polizei in Sindelfingen ermittelt gegen drei Verdächtige im Alter von 23, 37 und 38 Jahren, die am Dienstag (21.04.2026) gegen 15:30 Uhr verdächtigt werden, gemeinsam Bargeld aus dem Opferstock einer Kirche in der Bleichmühlestraße in Sindelfingen gestohlen zu haben.
Während der 38-jährige Verdächtige im Auto wartete, betraten die beiden jüngeren Verdächtigen die Kirche und versuchten dort, mit Klebeband Geldscheine und Münzen aus dem Opferstock zu ziehen. Nachdem ein aufmerksamer Zeuge die Polizei gerufen hatte, konnten die drei Verdächtigen vorübergehend festgenommen werden. Bei ihnen wurde eine dreistellige Summe Bargeld in Scheinen und Münzen sowie präpariertes Klebeband gefunden. Ob das Geld ausschließlich aus dem Opferstock in Sindelfingen stammt oder ob die Verdächtigen zuvor ähnliche Taten begangen haben, ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Davon waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








