Ein aggressiver 27-Jähriger verletzte eine Rettungssanitäterin nach einem Verkehrsunfall auf der BAB 81 bei Möglingen. Der Mann griff die junge Frau an, als sie ihn in Sicherheit bringen wollte.
Ludwigsburg: Verletzter Rettungssanitäterin nach Verkehrsunfall

Ludwigsburg (ost)
Am Mittwoch (04.03.2026) gegen 15.30 Uhr, waren Rettungskräfte und Polizei auf der Bundesautobahn 81 bei Möglingen mit einem äußerst aggressiven 27-jährigen Mann konfrontiert.
Es gab einen Stau zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und -Nord. Der 27-Jährige benutzte verbotenerweise einen Hyundai, um die Rettungsgasse zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen zu nutzen. Laut Zeugenaussagen fuhr er dort mit überhöhter Geschwindigkeit und streifte zuerst den Außenspiegel eines Mercedes einer 32-Jährigen. Dann berührte er die linke Fahrzeugseite eines BMW eines 35-Jährigen, bevor er mit dem Heck eines Mercedes eines 51-Jährigen kollidierte und zum Stillstand kam.
Der Gesamtschaden an den Autos belief sich auf etwa 100.000 Euro. Der Hyundai, der BMW und der Mercedes des 51-Jährigen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Sowohl der 27-Jährige als auch der 51-Jährige erlitten leichte Verletzungen.
Der 27-Jährige lehnte die Behandlung durch den Rettungsdienst ab und floh auf der Autobahn. Als eine Rettungssanitäterin versuchte, ihn in einen sicheren Bereich zurückzubringen, schlug der 27-Jährige der jungen Frau gegen den Kopf. Polizeibeamte mussten den Mann schließlich zu Boden bringen und ihm Handschellen anlegen. Dabei versuchte er auch, sie zu schlagen und beleidigte die Einsatzkräfte. Die Rettungssanitäterin erlitt leichte Verletzungen und musste sich selbst medizinisch behandeln lassen.
Weil der 27-Jährige mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Währenddessen geriet der Mann zunehmend in einen psychiatrischen Ausnahmezustand, sodass er in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wurde.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. 1733 Unfälle, also 0.57%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 260926, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








