Eine unbekannte Frau vereitelte am Donnerstag in Ludwigsburg einen Fahrraddiebstahl. Der Täter flüchtete, nachdem er das Fahrrad beschädigte.
Ludwigsburg: Zeugin von versuchtem Fahrraddiebstahl gesucht

Ludwigsburg (ost)
Am Donnerstag (21.05.2026) in Ludwigsburg hat eine bislang unbekannte Frau anscheinend einen Fahrraddiebstahl verhindert. Ein noch nicht identifizierter Täter versuchte zwischen 16.00 Uhr und 16.40 Uhr, ein hochwertiges Fahrrad zu stehlen, das mit einem Schloss an der Wilhelmstraße gesichert war. Die Frau soll das Vorhaben des Täters bemerkt haben und ihn angesprochen haben, woraufhin der Unbekannte geflohen ist.
Beim Versuch, das Schloss zu knacken, hat der Unbekannte das Fahrrad beschädigt.
Personen, vor allem die unbekannte Frau, werden gebeten, sich unter der Tel. 07141 18-5353 oder per E-Mail an ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeirevier Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind relativ stabil geblieben. Im Jahr 2022 wurden 22.350 Fälle registriert, wobei 1.882 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 1.671 Verdächtige, darunter 1.553 männliche und 118 weibliche Verdächtige. 771 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 22.305 Fälle von Fahrraddiebstahl gemeldet, wobei 2.032 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 1.761 Verdächtige, darunter 1.651 männliche und 110 weibliche Verdächtige. 872 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 22.350 | 22.305 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.882 | 2.032 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.671 | 1.761 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.553 | 1.651 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 118 | 110 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 771 | 872 |
Quelle: Bundeskriminalamt








