Ein 61-Jähriger wurde nach einem Rauchverbotshinweis von einem Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Bundespolizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Maichingen: Schlägerei wegen Rauchverbot am Bahnhof Sindelfingen

Sindelfingen (ost)
Aufgrund der Anweisung, nicht in der rauchfreien Zone zu rauchen, kam es am Samstag (07.03.2026) zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 61-jährigen Mann und einem bisher unbekannten Täter am Sindelfinger Bahnhof.
Der Geschädigte soll den Verdächtigen gegen 18 Uhr gebeten haben, nicht in der rauchfreien Zone zu rauchen. Dies führte zu einem verbalen Streit zwischen den beiden. Der deutsche Staatsbürger wurde dann vom Unbekannten zu Boden gebracht und mehrmals mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Ein Passant bemerkte den Vorfall und trennte den Angreifer vom Opfer. Danach stiegen sowohl der 61-Jährige als auch der Verdächtige in die S60 Richtung Renningen. Im Zug versuchte der Geschädigte ein Bild des Unbekannten zu machen, um ihn identifizieren zu können. Der Täter bemerkte dies und griff erneut den Geschädigten an. Dadurch erlitt der 61-Jährige ein größeres Hämatom in der Nierengegend und eine leichte Platzwunde am rechten Auge. Er klagte außerdem über Schmerzen in der linken Wade. Am nächsten Halt in Maichingen meldete der Geschädigte den Vorfall der Landespolizei.
Der Verdächtige ist etwa 40 Jahre alt, hat kurze Haare und einen kurzen Vollbart. Zur Tatzeit trug er eine hellblaue Baseballkappe, zerrissene blaue Jeans, einen grauen Pullover und eine schwarze Daunenweste.
Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart hat Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall oder dem unbekannten Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711 55049 1020 oder per E-Mail: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








