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Main-Tauber-Kreis: Bedrohung und Einbruch

Ein 60-Jähriger bedrohte Jugendliche in Wertheim mit einem Taschenmesser. Die Polizei konnte ihn nach kurzer Fahndung festnehmen.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Wertheim: Mann droht Jugendlichen

Ein 60-Jähriger bedrohte am Dienstagabend in Wertheim Jugendliche mit einem Taschenmesser. Gegen 19.30 Uhr kam es bei der Maintauberhalle zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Mann und mehreren Teenagern. Der 60-Jährige forderte die Jugendlichen auf, den Ort zu verlassen. Anschließend fuhr er mit seinem Fahrrad weg und kehrte kurz darauf zurück. Daraufhin bedrohte er zwei andere Jugendliche, die nicht am Streit beteiligt waren, mit dem Taschenmesser und wedelte damit herum. Die Jugendlichen verließen den Ort und alarmierten die Polizei. Die Beamten konnten den Mann nach einer kurzen Suche auf seinem Fahrrad finden. Es stellte sich heraus, dass er aufgrund von Alkohol absolut unfähig war, zu fahren. Er wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Da der 60-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt, konnte kein Führerschein sichergestellt werden.

Lauda-Königshofen: Vandalismus im Schulgebäude – Zeugen gesucht

Unbekannte verursachten in den letzten Tagen erhebliche Schäden in einem Gebäude in Lauda-Königshofen. Zwischen Dienstag um 18 Uhr und Mittwoch um 6.45 Uhr brachen die Täter in das alte Schulgebäude in der Philipp-Adam-Ulrich-Straße ein und zerstörten das Innere. Sie verstopften ein Waschbecken und ließen einen Wasserhahn laufen. Eine Uhr, ein Notausgangsschild und ein Transportrad wurden beschädigt, außerdem wurden einige Wände besprüht und bespuckt. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Hinweise nimmt der Polizeiposten Laud-Königshofen unter der Telefonnummer 09343 92190 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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