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Main-Tauber-Kreis: Brand, Versuchter Einbruch und betrunken vor Polizei geflüchtet

In Grünsfeld brannten 300 Quadratmeter Ackerfläche ab. In Külsheim verursachte ein Betrunkener einen Unfall und floh vor der Polizei.

Foto: Depositphotos

Main-Tauber-Kreis (ost)

Grünsfeld: Ackerfläche von etwa 300 Quadratmetern verbrannt

Ein Brand nahe der Autobahnraststätte „Ob der Tauber Ost“ zerstörte am Donnerstagmittag etwa 300 Quadratmeter eines Ackers. Um 12.45 Uhr entdeckte eine Polizeistreife das Feuer. Die Feuerwehr Grünsfeld konnte den Brand erfolgreich löschen. Es entstand kein Sachschaden. Es gibt keine Hinweise auf eine strafbare Handlung.

Grünsfeld: Einbruchsversuch in Wohnhaus – Zeugen werden gesucht

Zwischen Mittwoch, 15. Juli, und Mittwoch, 29. Juli, versuchten Unbekannte in ein Wohnhaus in der Lange Gasse in Grünsfeld einzubrechen. Der oder die Täter betraten den Innenhof des Anwesens und versuchten offensichtlich, die Eingangstür mit einem spitzen Gegenstand zu öffnen. Sie gelangten nicht ins Gebäude. An der Tür entstand ein Sachschaden von etwa 300 Euro. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen während des Tatzeitraums gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 810 beim Polizeirevier Tauberbischofsheim zu melden.

Külsheim: Betrunkener flieht vor Polizei und verursacht Unfall

Ein betrunkener Autofahrer flüchtete am Donnerstagabend in Külsheim vor einer Polizeikontrolle und verursachte dabei einen Unfall. Gegen 18.15 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung den 51-Jährigen mit seinem Mazda in der Haagstraße. Als der Mann kontrolliert werden sollte, fuhr er mit hoher Geschwindigkeit davon. Nachdem die Beamten vorübergehend den Wagen aus den Augen verloren hatten, entdeckten sie ihn kurz darauf erneut. Der Fahrer versuchte erneut, der Kontrolle zu entkommen, und flüchtete in ein Wohngebiet. Beim Abbiegen von der Goethestraße in die Rommelstraße geriet der Mazda vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchbrach einen Zaun, beschädigte eine Mauer und kam in einer Grundstückseinfahrt zum Stehen. Hier konnte er schließlich von der Polizei kontrolliert werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp über 2 Promille. Der Mann musste die Beamten zur Blutentnahme begleiten. Am Mazda entstand wirtschaftlicher Totalschaden und er musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Zaun und an der Mauer wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

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Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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