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Main-Tauber-Kreis: Telefonbetrug, Einbruch und Geschwindigkeitsmessungen

In Werbach wurde eine Seniorin Opfer von falschen Polizeibeamten. Zeugen gesucht für verdächtige Wahrnehmungen in der Friedleinstraße. Polizei warnt vor Betrugsmasche.

Foto: Depositphotos

Main-Tauber-Kreis (ost)

Werbach: Diebischer Polizeibeamter erbeutet Schmuck und Geld – Augenzeugen gesucht

Am Donnerstagnachmittag wurde eine ältere Dame in Werbach Opfer des Betrugs durch „falsche Polizeibeamte“. Der unbekannte Täter rief zunächst gegen 15 Uhr die Geschädigte an und gab vor, ein Polizeibeamter zu sein. Während des Gesprächs behauptete er, dass es eine Bande von Einbrechern in der Nähe des Opfers gäbe. Ein anderer Täter kam dann unter einem vereinbarten Codewort in die Wohnung und gab vor, Wertsachen zur „Sicherung“ zu nehmen. Die Dame übergab daraufhin Bargeld und Schmuck. Der Täter verließ dann die Wohnung in unbekannte Richtung. Der Abholer wird als männlich, etwa 20 bis 25 Jahre alt, ca. 1,75 Meter groß, schlank, mit kurzen dunklen Haaren und gepflegtem Aussehen beschrieben. Er sprach gutes Deutsch mit einem ausländischen Akzent und war dunkel gekleidet. Zeugen, die am Nachmittag in der Friedleinstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 810 an das Polizeirevier Tauberbischofsheim zu wenden.

Warnung der Polizei: Vorsicht vor falschen Polizeibeamten am Telefon Immer wieder versuchen Betrüger, insbesondere ältere Menschen durch Schockanrufe oder Anrufe von angeblichen Polizeibeamten um ihr Erspartes zu bringen. Die Täter geben sich als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus und behaupten beispielsweise, dass Einbrecher in der Nähe aktiv seien oder das Vermögen der Angerufenen in Gefahr sei. So verhalten Sie sich richtig: – Seien Sie misstrauisch, wenn Anrufer behaupten, Polizeibeamte zu sein und nach Ihrem Vermögen fragen. – Die Polizei fordert niemals Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände zur „Sicherung“ oder „Verwahrung“ an. – Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände an Fremde. – Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger versuchen oft, Angst zu erzeugen und schnelles Handeln zu erzwingen. – Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn etwas verdächtig erscheint. – Rufen Sie die Polizei selbst unter der Notrufnummer 110 an, um die Angaben zu überprüfen. Verwenden Sie nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons, sondern wählen Sie die Nummer selbst. – Geben Sie keine persönlichen Daten, Kontoinformationen oder Informationen über Ihr Vermögen preis. – Sprechen Sie mit Familienmitgliedern oder Vertrauenspersonen, bevor Sie Entscheidungen treffen oder Geld übergeben. – Warnen Sie ältere Familienmitglieder und Nachbarn vor dieser Betrugsmasche. Wichtig: Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände telefonisch herauszugeben oder an einem bestimmten Ort zu deponieren. Solche Forderungen sind immer ein deutliches Warnsignal für einen Betrugsversuch. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten haben oder Opfer geworden sein, informieren Sie umgehend die Polizei unter 110.

Großrinderfeld-Gerchsheim: Werkzeuge aus Holzbaubetrieb gestohlen – Zeugen gesucht

Unbekannte sind zwischen Samstag, 17 Uhr, und Donnerstag, 8.30 Uhr, in einen Holzbaubetrieb in der Würzburger Straße in Gerchsheim eingebrochen und haben mehrere hochwertige Arbeitsgeräte gestohlen. Die Diebe haben unter anderem eine Kervenfräse, eine Handkreissäge, eine Kettensäge und eine Handbandsäge gestohlen. Der Schaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der Arbeitsgeräte geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 810 beim Polizeirevier Tauberbischofsheim zu melden

K2824/Wertheim: Sieben Verstöße bei Geschwindigkeitskontrollen festgestellt

Beamte des Polizeireviers Wertheim führten am Donnerstagmorgen Geschwindigkeitsmessungen an der Kreisstraße 2824 im Bereich der Kreuzung Höhefeld/Kembach in Fahrtrichtung Tauberbischofsheim durch. Die vor Ort gültige Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h wurde von sieben Fahrern überschritten. Ein 50-jähriger Mercedesfahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen, nachdem er mit 107 km/h erwischt wurde.

Die Polizei Heilbronn ist jetzt übrigens auch auf WhatsApp erreichbar. Hier ist der Link zu unserem Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb5xtFC7IUYQiWcl6y1v

Quelle: Presseportal

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