Tauberbischofsheim: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt. Ein 18-Jähriger stürzte mit seinem Motorrad und wurde ins Krankenhaus geflogen. Sachschaden: rund 12.000 Euro.
Main-Tauber-Kreis: Unfälle, Einbruch, Flucht, Kontrollen, Diebstahl, Pkw-Brand

Main-Tauber-Kreis (ost)
Tauberbischofsheim: Schwer verletzter Motorradfahrer
Ein junger Mann im Alter von 18 Jahren stürzte am Freitagnachmittag mit seinem Motorrad in der Nähe der Kaserne in Tauberbischofsheim. Gegen 17 Uhr fuhr er die Kasernenstraße vom Kompostplatz kommend entlang. Beim oberen Kaserneneingang nahm er vermutlich die Rechtskurve zu schnell und rutschte mit seiner Kawasaki nach links von der Straße. Dort kollidierten der 18-Jährige und sein Motorrad mit einem Verkehrsschild und dem Maschendrahtzaun, wodurch sie nach oben geschleudert wurden. Der Fahrer landete am rechten Straßenrand und sein Motorrad am linken. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf etwa 12.000 Euro geschätzt.
Tauberbischofsheim: Auto bei Einbruch gestohlen
In der Nacht zum Samstag drangen Unbekannte in einen Motorroller-Handel in Tauberbischofsheim ein und stahlen neben verschiedenen Diebesgütern auch einen Oldtimer. Zwischen 22:30 Uhr am Freitag und 10 Uhr am Sonntag brachen die Täter in die Lagerhalle in der Marie-Curie-Straße ein und entwendeten einen Roller, einen Werkzeugwagen, diverse andere Gegenstände und einen Mercedes-Benz SEL aus dem Jahr 1987. Dieser wurde unverschlossen in der Nähe gefunden. Zeugen, die verdächtige Aktivitäten beobachtet haben oder Informationen zum Einbruch haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 810 beim Polizeirevier Tauberbischofsheim zu melden.
Bad Mergentheim: Flucht vor der Polizei unter Alkoholeinfluss
Ein 22-jähriger Mann flüchtete am Sonntag mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h vor der Polizei. Gegen 2 Uhr war er mit seinem 5er BMW auf der Straße „Mittlerer Graben“ unterwegs und fiel aufgrund überhöhter Geschwindigkeit einer Streife auf. Die Beamten folgten dem BMW. Der 22-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen und bog nach rechts in die Wachbacher Straße ab, wobei er eine rote Ampel überfuhr. Auch an der Kreuzung zur Würzburger Straße fuhr er bei Rot und beschleunigte auf etwa 140 km/h. Im Kreisverkehr zur Bundesstraße 290 fuhr er entgegen der Fahrtrichtung und musste so abrupt bremsen, dass Rauch von den Reifen aufstieg. An der nächsten Tankstelle fuhr er erneut bei Rot und bog nach links in Richtung Bundesstraße 19 ab. Dort beschleunigte er auf bis zu 200 km/h, wodurch die Streifenwagenbesatzung den BMW am Ortseingang Igersheim aus den Augen verlor. Da das Kennzeichen bekannt war, konnte der 22-Jährige später an seiner Wohnadresse gefunden werden. Ein Alkoholtest ergab knapp 0,9 Promille, weshalb er zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht wurde. Sein Führerschein wurde eingezogen und er muss mit einer Anzeige rechnen. Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten des Mannes machen können oder sich durch dieses gefährdet fühlten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07931 54990 bei der Polizei Bad Mergentheim zu melden.
Lauda-Königshofen: Kontrollen im Zusammenhang mit Heavy-Metal-Veranstaltung
In Lauda-Königshofen wurden am Sonntag stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag auf der Überwachung von Alkohol- und Drogenvergehen im Straßenverkehr im Zusammenhang mit einem Heavy-Metal-Festival. An drei Standorten wurden zwischen 7:30 Uhr und 12:30 Uhr 173 Fahrzeuge und fast 200 Personen kontrolliert. In 32 Fällen gab es positive Alkoholtests, wobei 26 Fahrer unterhalb der Nachweisgrenze lagen. Fünf Personen fuhren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und zwei müssen mit Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen. Es wurden in zwei Fällen geringe Mengen THC und Kokain sichergestellt.
Ein Belgier wurde vor Fahrtantritt mit einem Marihuana-Joint am Steuer seines Autos erwischt. Als er die Beamten sah, versuchte er den Joint zu verstecken. Trotz mehrfacher Aufforderung, nicht loszufahren, startete er sein Auto, konnte jedoch kurz darauf auf der Bundesstraße 290 kontrolliert werden. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von THC und Medikamenten und musste zur Blutentnahme. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von 4.000 Euro an.
Kurz vor Abschluss der Kontrollen patrouillierte eine Streifenwagenbesatzung auf dem Festivalgelände. Den wartenden Verkehrsteilnehmern wurde die Möglichkeit geboten, vor der Fahrt ihren Atemalkoholgehalt zu überprüfen. Neun Personen nahmen das Angebot an, wobei eine noch nicht fahrtüchtig war.
Wertheim: Raubüberfall und Widerstand
Ein 32-jähriger Mann wurde nach einem Diebstahl in Wertheim-Reinhardshof festgenommen und leistete Widerstand. Am Freitag gegen 15 Uhr betrat er einen Supermarkt in der Willy-Brandt-Straße und nahm 19 Dosen eines alkoholischen Mixgetränks mit. An der Kasse vorbeigehend bezahlte er nicht und verließ das Geschäft. Mehrere Zeugen folgten ihm, woraufhin er auf dem Parkplatz aggressiv wurde und einen der Zeugen wegschubste. Dann flüchtete er. Kurz darauf konnten Polizisten den Mann festnehmen. Dabei beleidigte und bedrohte er die Beamten und leistete Widerstand, indem er sich gegen das Anlegen der Handschellen wehrte und versuchte, sich zu befreien. Ein Alkoholtest ergab knapp 2,3 Promille. Er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.
Adelsheim: Renault brennt aus
Am Freitagnachmittag geriet aus unbekannten Gründen ein Renault auf der Autobahn 81 in Brand. Die Fahrerin war gegen 14 Uhr auf dem linken Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Möckmühl und Osterburken unterwegs. Als sie Rauch in ihrem Cabrio bemerkte, hielt sie auf dem linken Fahrstreifen an und konnte das Auto verlassen. Der Wagen rollte auf den Seitenstreifen und geriet dort in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Währenddessen musste der rechte Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden. Die Höhe des Schadens am Auto, an der Leitplanke und der Fahrbahndecke ist unbekannt.
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Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Mehrheit der Verdächtigen männlich war. Im Jahr 2023 waren 653 der Verdächtigen männlich, während nur 80 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 auf 432. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Motorraddiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Motorraddiebstahlraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 2594 Fälle registriert, wovon 424 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 487 Verdächtige, darunter 470 Männer, 17 Frauen und 140 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Diebstähle auf 3500 Fälle, von denen 703 gelöst wurden. Es gab 683 Verdächtige, darunter 652 Männer, 31 Frauen und 209 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Motorraddiebstählen in Deutschland mit 8791 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.594 | 3.500 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 424 | 703 |
| Anzahl der Verdächtigen | 487 | 683 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 470 | 652 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 17 | 31 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 140 | 209 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden (10.97%), 10355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3.38%) und 1733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0.57%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 (85.09%). Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








