Wertheim: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht mit Mülltonne am Wochenende. Fahrer beschädigte Mülltonne mit größeren Fahrzeug und meldete den Vorfall nicht. Hinweise an Polizeirevier Wertheim.
Main-Tauber-Kreis: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall

Main-Tauber-Kreis (ost)
Wertheim: Müllbehälter beschädigt durch Fahrzeug – Augenzeugen gesucht
Die Polizei in Wertheim sucht nach Zeugen für eine Unfallflucht am Wochenende. Der Fahrer eines größeren Fahrzeugs, vermutlich eines Lastwagens, stieß zwischen Donnerstag und Sonntag wahrscheinlich beim Parken oder Wenden in der Straße am Fuchsenacker gegen einen in Beton eingefassten Müllbehälter. Dabei wurde das Fundament aus dem Boden gerissen und auch der Behälter selbst beschädigt. Da der Verursacher den Unfall weder dem Besitzer noch der Polizei gemeldet hat, werden nun Zeugen gesucht. Hinweise nimmt das Polizeirevier Wertheim unter der Telefonnummer 09342 91890 entgegen.
Ahorn: Fahrer fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs
Ein 37-jähriger Mann fuhr am Montag mit seinem Porsche bei Ahorn fast 90 Kilometer pro Stunde über dem erlaubten Limit. Am späten Vormittag war er auf der Landesstraße 514 von Berolzheim in Richtung Gerichtstetten unterwegs. Zwischen der Abzweigung Eubigheim und Gerichtstetten erreichte er Geschwindigkeiten von bis zu 190 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt waren. Er wurde schließlich von der Polizei gestoppt und kontrolliert. Der Porsche-Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.
Tauberbischofsheim: Warnung vor gefälschten Schreiben von Banken
Ein Unternehmen in Tauberbischofsheim erhielt vergangene Woche gefälschte Schreiben von Banken. Da die Firma kein Konto bei der betreffenden Bank hat, informierten die Empfänger sofort die Polizei. Der Briefkopf war optisch nicht von einem echten Bankbrief zu unterscheiden, und auch die angegebene Absenderadresse sowie die übrigen Kontaktdaten existieren tatsächlich. Lediglich die angegebene E-Mail-Adresse wies eine geringe Abweichung auf. In den Schreiben wurde behauptet, dass ab dem 01.01.2026 strengere gesetzliche Vorschriften zur Betrugsprävention im Zahlungsverkehr in ganz Europa in Kraft getreten seien. Zur Sicherung der Konten würden in Zukunft nur bestätigte Endgeräte für den Zugriff auf das Online-Banking zugelassen. Die Empfänger wurden aufgefordert, einen QR-Code zu scannen, um ihr Endgerät zu registrieren. Bei diesen Schreiben handelt es sich um eine Betrugsmasche, genannt Quishing. Das Wort setzt sich aus den Begriffen „QR-Code“ und „Phishing“ zusammen. Es handelt sich um eine spezielle Form des Phishings, bei der Kriminelle QR-Codes verwenden, um auf betrügerische Websites zu verlinken und so an vertrauliche Daten wie PINs, Passwörter oder Bankdaten zu gelangen. Die Polizei empfiehlt dringend, Bankbriefe mit QR-Codes sorgfältig zu prüfen. Zur Überprüfung sollten nur die offiziellen Kontaktwege der Bank genutzt werden, nicht die in den Schreiben angegebenen. QR-Codes und Links aus solchen Schreiben sollten weder gescannt noch geöffnet werden. Zugangsdaten, PINs oder TANs sollten niemals auf unbekannten Websites eingegeben werden. Sollten dennoch Daten preisgegeben worden sein, informieren Sie umgehend Ihre Bank und die Polizei.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1295 Fälle registriert, wovon 728 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 764 Verdächtige, darunter 702 Männer und 62 Frauen. 339 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1503, wovon 747 aufgeklärt wurden. Es gab 782 Verdächtige, darunter 726 Männer und 56 Frauen. 351 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet – 7781 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.295 | 1.503 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 728 | 747 |
| Anzahl der Verdächtigen | 764 | 782 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 702 | 726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 62 | 56 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 339 | 351 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland mit insgesamt 22125 Fällen registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








