Ein 25-jähriger Afghane wurde wegen versuchter besonders schwerer räuberischer Erpressung, unerlaubtem Waffenbesitz und Sachbeschädigung in Mannheim festgenommen.
Mannheim: 25-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Mannheim (ost)
Gemeinsame Mitteilung von der Staatsanwaltschaft Mannheim und dem Polizeipräsidium Mannheim
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ das Amtsgericht Mannheim einen Haftbefehl gegen einen 25-jährigen afghanischen Mann wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung in Verbindung mit unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe und Sachbeschädigung.
Es wird vermutet, dass er am 18. Juni 2026 gegen 05:50 Uhr mehrmals auf ein Restaurant im Quadrat T 1 geschossen hat, um einer Schutzgeldforderung Nachdruck zu verleihen. Zur Tatzeit befand sich niemand in dem betroffenen Gebäude. Durch die Schüsse wurden die Fassade des Gebäudes und Teile des Inventars beschädigt.
Nach den Schüssen wurde der Verdächtige gegen 06:15 Uhr im Rahmen einer sofortigen Fahndung von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Oststadt festgenommen.
Am selben Tag, dem 18. Juni 2026, wurde der 25-jährige Afghane dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung in Verbindung mit unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe und Sachbeschädigung erließ. Nach Eröffnung des Haftbefehls wurde dieser vollzogen und der Verdächtige inhaftiert.
Die Hintergründe der Tat sowie mögliche Verbindungen zu (versuchten) Brandstiftungen in Restaurants in der Mannheimer Innenstadt im Zusammenhang mit Schutzgelderpressungen werden derzeit weiter untersucht. Die Ermittlungen werden vom Polizeipräsidium Mannheim im Rahmen einer speziellen Organisationsstruktur zentral durchgeführt.
Es besteht die Vermutung, dass es weitere Geschädigte im Zusammenhang mit den beschriebenen Taten geben könnte, die bisher nicht gemeldet haben – sei es aus Angst, Unsicherheit oder dem Glauben, allein betroffen zu sein.
Das Polizeipräsidium Mannheim bittet alle Personen, die Opfer von Schutzgelderpressungen oder ähnlichen Drohungen geworden sind, sich bei der Polizei zu melden. Jede Anzeige und jeder Hinweis erleichtert die Ermittlungen zu den Taten und den Täterstrukturen und hilft bei der Verhinderung weiterer Straftaten.
Hinweise werden von jeder Polizeidienststelle oder über das kriminalpolizeiliche Hinweistelefon unter der Telefonnummer 0621 174-4444 entgegengenommen.
Verweise zu den Pressemitteilungen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6297069 (18. Juni 2026) https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6273691 (12. Mai 2026)
Quelle: Presseportal








