Eine 52-jährige Mini-Fahrerin wurde lebensgefährlich verletzt, während der Golf- und Sprinter-Fahrer leichte Verletzungen erlitten. Die Unfallaufnahme führte zu einer vierstündigen Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Mannheim.
Mannheim: Auffahrunfall auf BAB 656 mit drei Fahrzeugen

Mannheim (ost)
Wie bereits erwähnt (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6369732), ereignete sich auf der A 656 in Richtung Mannheim, in der Nähe des Maimarktgeländes zwischen dem Autobahnkreuz Mannheim und der Ausfahrt Mannheim-Neckarau, ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen musste eine 52-jährige Fahrerin eines Mini One gegen 17:20 Uhr auf dem rechten von vier Fahrstreifen anhalten, da es zu einem Stau kam. Ein 59-jähriger Fahrer eines VW Golf Plus dahinter übersah aus bisher ungeklärten Gründen die Situation und fuhr ungebremst auf den Mini auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mini nach links geschleudert und prallte gegen einen parallel fahrenden Mercedes-Benz Sprinter eines 61-jährigen Mannes.
Die 52-jährige Fahrerin des Mini erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort sofort ins Krankenhaus gebracht. Der 59-jährige Golf-Fahrer und der 61-jährige Sprinter-Fahrer erlitten jeweils leichte Verletzungen und wurden ebenfalls zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 55.000 Euro an den Fahrzeugen.
Während der Unfallaufnahme, der Aufräum- und Bergungsarbeiten sowie der Reinigung der Fahrbahn musste die Fahrtrichtung Mannheim für etwa vier Stunden vollständig gesperrt werden. Aufgrund einer zeitgleich stattfindenden Großveranstaltung in der nahegelegenen SAP Arena kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die genauen Umstände des Unfalls werden von der Autobahnpolizei Mannheim-Seckenheim untersucht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. 1733 Unfälle, also 0.57%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle (85.09%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








