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Mannheim: Autoverkauf endet in Raub und Verfolgungsfahrt mit brennendem Auto

Ein 21-jähriger Tatverdächtiger flüchtete nach Raub mit gestohlenem Auto, verursachte Unfall und setzte Fahrzeug in Brand.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 24. Juni 2026, ereignete sich in der Seckenheimer Hauptstraße ein Raubüberfall im Zusammenhang mit einem fingierten Autoverkauf. Ein 21-jähriger Verdächtiger floh daraufhin mit dem gestohlenen Fahrzeug und verursachte später einen Unfall, bei dem das Auto in Brand geriet.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen traf sich um 00:30 Uhr ein 55-jähriger Mercedes-Besitzer in der Seckenheimer Hauptstraße mit zwei jungen Männern im Alter von 17 und 21 Jahren, um angeblich ein Auto zu verkaufen. Die beiden potenziellen Käufer täuschten den Kauf des Mercedes AMG vor, indem sie zunächst Fotos vom Fahrzeug machten. Dann griffen sie den 55-jährigen Mann von hinten an und schlugen auf ihn ein. Obwohl das Opfer versuchte, sich mit Pfefferspray zu verteidigen, konnte er nicht verhindern, dass der Autoschlüssel gestohlen wurde.

Durch eine zufällig vorbeifahrende Streife des Polizeireviers Ladenburg konnte ein weiterer Angriff auf den Autoverkäufer verhindert werden. Während der 17-Jährige vorübergehend festgenommen werden konnte, saß der 21-Jährige bereits auf dem Fahrersitz des Mercedes und hatte den Motor gestartet. Anschließend floh er mit dem Fahrzeug vom Tatort und verletzte dabei einen der Polizeibeamten am Unterarm. Dieser erlitt leichte Verletzungen.

Ein weiterer Streifenwagen des Polizeireviers Schwetzingen nahm sofort die Verfolgung auf. Während der Verfolgungsjagd auf der Landstraße L 597 verlor die Polizei das Fahrzeug aufgrund der hohen Geschwindigkeit von bis zu etwa 180 km/h zeitweise aus den Augen. Bei den weiteren Fahndungsmaßnahmen wurde der Mercedes kurz darauf in einem Waldstück neben der L 597 verunfallt und brennend gefunden. Der Verdächtige befand sich nicht mehr im Fahrzeug.

Er wurde schließlich leicht verletzt in einem Grünstreifen in der Nähe des brennenden Mercedes vorübergehend festgenommen.

Der 55-jährige Mann wurde bei dem Vorfall schwer verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr.

Der Schaden am verunglückten Mercedes AMG beläuft sich auf etwa 25.000 Euro.

Das Kriminalkommissariat Mannheim der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Raubs und der Teilnahme an einem illegalen Autorennen.

Quelle: Presseportal

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