Eine nächtliche Auseinandersetzung vor einer Bar in Mannheim-Neckarstadt führt zu Verletzungen eines Gastes, der später Strafanzeige erstattet.
Mannheim: Barbesuch endet mit Verletzungen

Mannheim (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag konnte eine Fußgängerin gegen 23:30 Uhr beim Passieren einer Bar in der Dammstraße laute Stimmen und Schreie vernehmen. Kurz darauf kamen mehrere Personen aus der Bar und es kam auf der Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Anschließend hätten sich alle Beteiligten in verschiedene Richtungen entfernt. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten war die Bar bereits abgeschlossen. Auf Klopfen öffnete der Betreiber die Tür. Bei der Befragung zu der Angelegenheit gab er an, dass es im Innenraum zu einer, zunächst verbalen und anschließend körperlichen Auseinandersetzung kam. Daraufhin entschied er sich dazu alle Gäste „rauszuwerfen“ und die Bar zu schließen. Von den Beteiligten der Rangelei konnten zunächst keine Personalien festgestellt werden. Da die Bar im Innenbereich über eine Überwachungskamera verfügt, wurden die Videoaufzeichnung erhoben. Gegen 02:30 Uhr wurde dann doch noch ein Geschädigter beim Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt vorstellig um dort Strafanzeige zu erstatten. Er schilderte, dass er in der Bar war und Alkohol getrunken hat. Dann kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einer verbalen Streitigkeit. Im weiteren Verlauf wurde der Geschädigte mittels Kopfstoßes, eines Faustschlag und mit einem Billard-Queue verletzt. Die Namen der Beschuldigten sind weiter unbekannt und die Ermittlungen dauern an. Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0621/3301-0 beim Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








