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Mannheim: Betrug durch falschen Online-Zahlungsdienst-Mitarbeiter

Ein 62-Jähriger wurde zu Geldüberweisungen aufgrund falscher Tatsachen bewegt. Nach Kontaktaufnahme mit dem echten Unternehmen konnte ein Teil des Schadens zurückgebucht werden.

Foto: unsplash

Mannheim (ost)

Am Mittwochnachmittag wurde ein 62-jähriger Mann von einem falschen Mitarbeiter eines Online-Zahlungsdienstes dazu gebracht, aufgrund falscher Angaben Geld zu überweisen.

Gegen 13:10 Uhr erhielt der 62-Jährige am Mittwoch einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter eines bekannten Online-Zahlungsdienstes. Dieser behauptete, dass Unbefugte aus dem Ausland versucht hätten, auf das Online-Konto zuzugreifen, und dass eine Änderung der Bankdaten erforderlich sei, um weitere Zugriffe zu verhindern. Der gutgläubige Betrogene überwies daraufhin zweimal Geld auf ein französisches Konto, in dem Glauben, es handele sich um ein für ihn eingerichtetes Krypto-Konto. Nachdem das Telefonat beendet war, kamen beim 62-Jährigen erste Zweifel auf, die sich nach der Kontaktaufnahme mit dem Online-Zahlungsdienst bestätigten. Eine getätigte Überweisung konnte storniert werden, daher wird derzeit von einem Schaden in Höhe von 1900,00 Euro ausgegangen.

Die Polizei empfiehlt dringend, die Seriosität eines Bankmitarbeiters zu überprüfen, der telefonisch oder per E-Mail zu Geldtransaktionen oder zur Weitergabe sensibler Daten auffordert. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie auf jeden Fall Ihre Bank kontaktieren. Im Internet finden Sie Informationen zu allen gängigen Betrugsmaschen unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 im Jahr 2022 auf 4420 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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