Bewohner alarmierten Polizei und Feuerwehr wegen angebranntem Essen im Backofen, Drogenfund in Wohnung entdeckt
Mannheim: Brandgeruch in Mehrfamilienhaus führt zu Einsatz

Mannheim (ost)
Früh am Montagmorgen riefen Bewohner eines Gebäudes in der Langstraße die Polizei und die Feuerwehr an, da sie einen Brandgeruch im Haus bemerkten und einen Rauchmelder hörten.
Als die ersten Polizeistreifen und die Feuerwehr gegen 2.20 Uhr in dem Mehrfamilienhaus in der Langstraße eintrafen, roch es nach verbranntem Essen. Ein Rauchmelder in einer Wohnung war ebenfalls zu hören. Aus Vorsicht wurden die Bewohner aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. In einer Wohnung im zweiten Stock, aus der der Brandgeruch kam, wurde in der Küche verbranntes Essen im eingeschalteten Backofen entdeckt. Es gab nur Rauch, es wurde kein Brand festgestellt. Im Schlafzimmer wurden ein Mann und eine Frau gefunden, die trotz des ausgelösten Feuermelders schliefen. Nach einer gründlichen Untersuchung durch Rettungskräfte blieben sie unverletzt. Auch andere Bewohner waren unversehrt geblieben. Nach Abschluss der Feuerwehrmaßnahmen konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden auf einem Tisch im Wohnzimmer etwa 7,5 Gramm Amphetamin und eine unbekannte Menge Cannabis als Zufallsfund entdeckt. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Die Wohnungsinhaberin muss nun mit einer Anzeige wegen Drogenbesitzes rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








