Polizeikontrolle in Mannheim stoppt Fahrten unter Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Ermittlungen laufen nach Fund von 27 Gramm Marihuana im Auto.
Mannheim: Drogen- und Alkoholfahrten gestoppt

Mannheim (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag führte das Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt Verkehrskontrollen auf der Ludwig-Jolly-Straße durch. Während dieser Kontrollen wurden mehrere Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln gestoppt und entsprechend bestraft. Es handelte sich um eine Trunkenheitsfahrt mit einem Alkoholgehalt von über 1,9 Promille sowie drei Fahrten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und eine Fahrt unter Alkoholeinfluss. Des Weiteren wurde ein 31-jähriger Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt.
Bei einem 38-jährigen Fahrer, bei dem ein Drogentest positiv auf Cannabis reagierte, entdeckten die Polizistinnen und Polizisten in seinem Fahrzeug 27 Gramm Marihuana. Der Mann wird daher wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz angeklagt und es wird untersucht, woher er die Drogen bezogen hat.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 36787 im Jahr 2022 auf 34877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (26963) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (3751). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








