Am Samstagabend wurde ein überbesetztes Fahrzeug auf der L723 gestoppt. 14 Insassen, darunter sieben Kinder, ohne angemessene Sicherheitsvorrichtungen festgestellt.
Mannheim: Fahrzeug mit 14 Insassen auf der L723 kontrolliert

Mannheim (ost)
Am Samstag, dem 20.06.2026 gegen 19:30 Uhr, wurde der Polizei gemeldet, dass ein BMW auf der L723 bei Hockenheim unterwegs sei, der scheinbar mit mehr Insassen als erlaubt besetzt war. Eine Streifenbesatzung konnte das Fahrzeug kurz darauf lokalisieren und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Dabei stellten sie fest, dass sich insgesamt 14 Personen im Auto befanden, darunter sieben Kinder. Bei der Kontrolle konnte der 52-jährige Fahrer keine geeigneten Sicherheitsvorrichtungen für die mitfahrenden Kinder vorweisen. Zudem waren die Kinder nicht ordnungsgemäß mit Sicherheitsgurten gesichert. Der Fahrer wurde vor Ort über die festgestellten Verstöße und die geltenden gesetzlichen Vorschriften informiert. Er wollte keine Stellungnahme abgeben.
Die Polizei betont, dass Sicherheitsgurte und geeignete Kindersitze keine Formalität sind, sondern lebenswichtige Schutzmaßnahmen darstellen. Selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten können Verkehrsunfälle zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen. Besonders Kinder benötigen einen alters- und größenangepassten Schutz. Die zulässige Anzahl von Insassen im Fahrzeug sowie die ordnungsgemäße Sicherung aller Mitfahrenden müssen immer eingehalten werden. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, Verantwortung für sich selbst und ihre Mitfahrer zu übernehmen. Sicherheit im Straßenverkehr beginnt bereits vor dem Start des Motors.
Quelle: Presseportal








