Eine 17-jährige Motorradfahrerin wurde bei einem Auffahrunfall schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich am Dienstagnachmittag bei Mannheim.
Mannheim: Schwerer Auffahrunfall auf BAB 656

Mannheim (ost)
Bei einem Zusammenstoß am Dienstagnachmittag auf der A 656 bei Mannheim wurde eine 17-jährige Motorradfahrerin schwer verletzt.
Ein 44-jähriger Mann war gegen 17:15 Uhr mit seinem Lieferwagen zunächst auf der A 656 in Richtung Heidelberg unterwegs. Am Autobahnkreuz Mannheim wechselte er von der rechten Fahrspur auf die Abbiegespur zur A 6. Dort musste er sein Fahrzeug aufgrund von Verkehr zum Stillstand bringen. Danach beschleunigte er kurzzeitig, musste aber bald darauf wieder bis zum Stillstand bremsen. Die folgende 17-jährige Leichtkraftfahrerin erkannte dies zu spät und fuhr auf den Lieferwagen auf.
Durch den Aufprall erlitt die 17-Jährige schwere Verletzungen in Form von Knochenbrüchen und wurde zur Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es bestand laut den Ärzten keine Lebensgefahr.
Der 44-jährige Fahrer des Lieferwagens kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.
Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, das Motorrad so stark, dass es abgeschleppt werden musste. Der 44-Jährige konnte mit seinem Fahrzeug, an dem die Hecktürenscheiben gebrochen waren, vorerst weiterfahren. Der Sachschaden wird auf ungefähr 15.000 Euro geschätzt.
Während der Unfallaufnahme waren der rechte Fahrstreifen der A 656 sowie die Abbiegespur zur A 6 vorübergehend gesperrt. Die Straße musste aufgrund von ausgelaufenen Betriebsstoffen von einer Fachfirma gereinigt werden.
Die weiteren Ermittlungen des Autobahnpolizei Mannheim zum Unfall dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 260926, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








