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Mannheim: Untersuchungshaft für Pflegekraft wegen Computerbetrugs

Eine 22-jährige Deutsche wird verdächtigt, pflegebedürftige Menschen um 75.000 Euro betrogen zu haben, um Luxusgüter zu kaufen.

Foto: Depositphotos

Mannheim (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Mannheim und dem Polizeipräsidium Mannheim

Es wird behauptet, dass eine 22-jährige Deutsche seit Ende Juni 2026 für zwei Pflegedienste in Mannheim gearbeitet hat und dabei pflegebedürftige ältere Menschen betreut hat. Während dieser Tätigkeit soll die Verdächtige angeblich die Bankkarten von zwei der betreuten Personen erhalten haben und sich durch unberechtigte Bargeldabhebungen, Überweisungen und Einkäufe erheblich bereichert haben.

Es wird behauptet, dass die Verdächtige verschiedene hochwertige Elektrogeräte, Kleidung und Luxusartikel wie Schmuck, Parfüm und Taschen gekauft hat. Außerdem soll sie eine Flugreise für sich gebucht, eine Operation im Ausland finanziert und ein BMW-Auto gekauft haben. Insgesamt soll ein Schaden von etwa 75.000 Euro durch die Belastungen der Konten der beiden pflegebedürftigen Personen entstanden sein.

Bei Hausdurchsuchungen wurden viele vermeintlich illegal erworbene Güter sichergestellt, einschließlich des BMW.

Die 22-jährige wurde am 2. Oktober 2026 aufgrund eines Haftbefehls festgenommen, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim vom Amtsgericht Mannheim wegen gewerbsmäßigen Computerbetrugs in 40 Fällen erlassen wurde. Sie wurde dem Haft- und Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt und inhaftiert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

nf24