Ein Einbruch in Mannheim endet in einer Verfolgungsfahrt, bei der ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde und hoher Diebesgutwert sichergestellt wurde.
Mannheim: Verfolgungsfahrt nach Einbruch in Mobilfunkgeschäft

Mannheim (ost)
Am Dienstagmorgen gegen 04:00 Uhr wurde ein Einbruch in ein Handygeschäft in der Memeler Straße von Anwohnern gemeldet.
Als die Polizei am Tatort eintraf, floh die Täterschaft in einem Lieferwagen.
Währenddessen stieß sie mit einem Streifenwagen zusammen.
Ein 28-jähriger Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Der Streifenwagen, ein Mercedes Vito, wurde stark beschädigt.
Während der Flucht in Richtung BAB 6 kam es zu einem weiteren Unfall zwischen dem Fluchtfahrzeug und einem nachfolgenden Streifenwagen.
Der Streifenwagen erlitt dabei Schäden, deren Höhe noch nicht bekannt ist.
Das Fluchtfahrzeug verließ die BAB 6 bei Grünstadt und stoppte in einem Gewerbegebiet in der Nähe der Autobahn.
Ein Verdächtiger wurde dort von der Polizei festgenommen.
Im Fluchtfahrzeug befand sich Diebesgut aus dem eingebrochenen Handygeschäft in der Memeler Straße.
Der Wert wird derzeit auf einen hohen sechsstelligen Eurobetrag geschätzt.
Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg führt die Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Hintergründen des Verbrechens durch.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 653 männliche Verdächtige und 80 weibliche Verdächtige gezählt. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% ausmacht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








