Noch ungeklärte Umstände nach Tod eines 33-Jährigen und lebensbedrohlichen Verletzungen seines Vaters in Markgröningen. Ermittlungen zu Tatumständen laufen.
Markgröningen: Kriminalpolizei ermittelt nach Auffinden zweier Schwerverletzter

Ludwigsburg (ost)
Die genauen Umstände eines Vorfalls, der sich am Donnerstag (21.05.2026) gegen 22.00 Uhr in Markgröningen ereignete, sind noch ungeklärt.
Ein Bewohner meldete über den Notruf eine Person, die hinter einem Wohnhaus lag. Rettungsdienst und Polizei fanden daraufhin einen schwer verletzten Mann im Alter von 33 Jahren. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb der 33-Jährige noch am Tatort.
In der elterlichen Wohnung trafen die Einsatzkräfte auf einen 66-jährigen Mann, den Vater des 33-Jährigen, der ebenfalls lebensbedrohlich verletzt war. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Untersuchungen zu den genauen Umständen des Vorfalls aufgenommen. Es gibt derzeit keine Hinweise auf eine mögliche Einwirkung von Dritten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wovon 304 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 stieg die Zahl auf 338 Fälle, von denen 312 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 345 männlich, 36 weiblich und 165 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








