Ein Angestellter wurde Opfer einer körperlichen Auseinandersetzung nach einem Diebstahl in einem Drogeriemarkt. Der Täter konnte vorübergehend festgehalten werden, eine Strafanzeige wurde erstattet.
Marktgemeinde: Offenburg – Ermittlungen wegen räuberischem Diebstahl

Offenburg (ost)
Am Freitagabend ereignete sich in einem Drogeriemarkt in der Hauptstraße ein Vorfall, bei dem ein Mitarbeiter Opfer einer körperlichen Auseinandersetzung wurde. Gegen 18:45 Uhr wurde der Angestellte im Eingangsbereich des Geschäfts von einem Kunden nach der Parfümabteilung gefragt. Der Kunde begab sich daraufhin in die Abteilung, nahm einen Parfümtester aus dem Regal und steckte ihn in seine Jacke. Der Sicherheitsbeauftragte sprach den Mann an, als eine Verkäuferin berichtete, dass ein weiterer Mann mit einem gestohlenen Parfüm aus dem Laden geflohen sei. Der Mitarbeiter ließ den vermeintlichen Dieb stehen und nahm die Verfolgung auf. Zunächst konnte er ihn in einer Seitenstraße stellen, bevor es dem Flüchtigen erneut gelang zu entkommen. Während der weiteren Verfolgung kam der im Laden zurückgelassene vermeintliche Dieb hinzu und griff den Mitarbeiter an, wodurch der eigentliche zweite Dieb entkommen konnte. Dem verletzten Angestellten gelang es, den 23-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Ihn erwartet eine Anzeige.
/ph
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








