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Mehrstetten: Verkehrsunfälle

Zwei Kollisionen in Reutlingen und Münsingen mit Sachschäden und Verletzten.

Foto: Depositphotos

Reutlingen (ost)

Eningen (RT): Unachtsam beim Einfahren

Zwei nicht mehr betriebsbereite Fahrzeuge und ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, den ein 60-jähriger Fahrer am Dienstagnachmittag auf der Reutlinger Straße verursachte. Gegen 17.15 Uhr versuchte der Mann mit seinem Hyundai I20 vom Gelände einer Tankstelle kommend in die Reutlinger Straße in Richtung Eningen einzufahren. Dabei ignorierte er den Vorrang eines Ford Ranger, der in Richtung Eningen fuhr. Der 38-jährige Fahrer des Ford hatte keine Möglichkeit rechtzeitig zu reagieren, was zu einer Kollision der Fahrzeuge führte. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Hyundai erlitt vermutlich einen wirtschaftlichen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Auch der Ford war so stark beschädigt, dass er von einem Abschleppdienst entfernt werden musste. (cw)

Münsingen (RT): Vorfahrt nicht beachtet

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen an der Kreuzung B465 / K6772 beim Bahnhof Mehrstetten wurde ein 16-jähriger Motorradfahrer laut aktuellen Informationen leicht verletzt. Der junge Fahrer war gegen sieben Uhr mit seiner 125er Piaggio auf der Bundesstraße in Richtung Bremelau unterwegs und wollte an der Kreuzung nach links in Richtung Mehrstetten abbiegen. Dabei übersah er aufgrund der Sonneneinstrahlung einen entgegenkommenden Mitsubishi Space Star. Der 65-jährige Fahrer des Mitsubishi konnte nicht rechtzeitig reagieren, was zu einer Kollision der Fahrzeuge führte. Der Motorradfahrer, der vollständige Schutzausrüstung trug, wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Behandlung konnte er das Krankenhaus jedoch bereits wieder verlassen. Beide Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden am Motorrad wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt, am Pkw auf rund 15.000 Euro. (cw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85,09% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4,42%) und auf Autobahnen 3369 (1,1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzten 6139 und Leichtverletzten 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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