Mehrere Verkehrsunfälle mit teils verletzten Personen, gefährliche Körperverletzung, Ingewahrsamnahmen. Artikel enthält Informationen zu einem Gebäudebrand und mehreren Verkehrsunfällen in der Region.
Mettingen: Brand und Unfälle in Reutlingen

Reutlingen (ost)
Wannweil (RT): Kollision im Gegenverkehr
Ein 42-jähriger Pedelec-Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt bei einem Verkehrsunfall, der am Freitag um 18.30 Uhr in der Robert-Bosch-Straße in Wannweil stattfand. Zu dieser Zeit fuhr ein 20-jähriger Fahrer eines Pkw Citroen in Richtung Kirchentellinsfurter Straße und wollte an einem ordnungsgemäß geparkten Pkw vorbeifahren. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pedelec-Fahrer. Nach einer kurzen Diskussion stieg der 20-Jährige in sein Auto und fuhr ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern davon. Eine zufällig vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung wurde durch den 42-jährigen Pedelec-Fahrer auf den Unfall aufmerksam gemacht. Während der Unfallaufnahme gab es Hinweise auf Alkoholkonsum beim Pedelec-Fahrer. Daher wurde bei dem 42-Jährigen ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Das Ergebnis zeigte einen Wert von über einem Promille an, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Sowohl am Pkw Citroen als auch am Pedelec entstand nur geringer Sachschaden. Beide Fahrer erwarten eine entsprechende Anzeige.
Riederich (RT): Abkommen von der Fahrbahn und Kollision mit Hauswand
Rettungsdienst und Polizei wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Verkehrsunfall in der Metzinger Straße gerufen. Der 20-jährige Fahrer eines Ford Fiestas fuhr gegen 00.20 Uhr von Metzingen kommend in Richtung Ortsmitte. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge kam der Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in der Rechtskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Hauswand eines Gebäudes. Glücklicherweise blieb der 20-Jährige unverletzt. Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf möglichen Alkoholkonsum beim Fahrer. Daher wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Fahrers beschlagnahmt. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 60.000 Euro. Die Verkehrspolizei Tübingen hat die Ermittlungen übernommen.
Metzingen (RT): Brand in einem Gebäude
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem brennenden Gebäude im Fasanenweg gerufen. Gegen 01.20 Uhr meldeten Anwohner über den Notruf, dass Flammen im Friseursalon sichtbar waren. Die Feuerwehr begann sofort mit der Brandbekämpfung, die gegen zwei Uhr abgeschlossen war. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen, bevor die Feuerwehr eintraf. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 200.000 Euro. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen zur Brandursache und den Hintergründen durch.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








