Ein Passant schlug grundlos auf eine Fußgängerin in Reutlingen ein und beschimpfte eine weitere Person, was zu einem Polizeieinsatz führte.
Metzingen: Passant schlägt wahllos zu

Reutlingen (ost)
Unmotivierter Passant
Ein Fußgänger, der in der Wilhelmstraße in Reutlingen grundlos und wahllos auf eine Fußgängerin einschlug und eine weitere Frau beschimpfte, führte dazu, dass mehrere Streifenwagen im Einsatz waren. Am Samstagabend um 20.30 Uhr alarmierten mehrere Personen den Polizeinotruf und meldeten eine Person, die wahllos auf eine Fußgängerin in der Wilhelmstraße einschlug und eine weitere Person beschimpfte. Als der Täter wegrannte, wurde er zunächst von Zeugen verfolgt, aber dann aus den Augen verloren. Der Täter rannte in Richtung Tübinger Tor davon. Beteiligte beschrieben die Person als männlich, Mitte 30, ca. 165 cm groß und mit dunkler Hautfarbe. Er trug dunkle Kleidung. Das Polizeirevier Reutlingen hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise nimmt es unter der Telefonnummer 07121/942-3333 entgegen.
Metzingen (RT): Kind mit Tretauto löst Gefahrenbremsung aus
Am späten Samstagnachmittag kam es in Metzingen zu einem Polizeieinsatz. Gegen 16.45 Uhr meldete der Fahrdienstleiter der Ermstalbahn, dass ein Zug aufgrund eines Kindes eine Gefahrenbremsung durchführen musste. Am Bahnübergang in der Blumenstraße / Haufstraße sah der Triebwagenführer ein Kleinkind mit einem Tretauto, das offensichtlich die Gleise überqueren wollte. Das etwa 4-jährige Kind fuhr ohne Aufsicht in Richtung der Gleise, was zu einer Gefahrenbremsung führte, die den Zug zum Stillstand brachte. Das Kind konnte glücklicherweise rechtzeitig bremsen und entfernte sich dann in den Wohnbereich der Blumenstraße. Eine Fahndung und Befragung der Nachbarschaft nach dem Kind verliefen ergebnislos. Durch die Bremsung wurde kein Fahrgast verletzt. Das Polizeirevier Metzingen ermittelt zur Identität des Kindes.
Metzingen (RT): Fußgänger von Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt
Ein schwer verletzter Jugendlicher und ein beschädigtes Auto sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagabend in der Uracher Straße im Ortsteil Neuhausen ereignete. Der 16-Jährige überquerte kurz nach 20.00 Uhr die Uracher Straße an der Fußgängerfurt, als eine 79-jährige Frau mit ihrem Ford von Dettingen kommend in Richtung Ortsmitte Neuhausen fuhr und den Fußgänger erfasste. Der Jugendliche erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, um den Unfallhergang zu klären. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Es waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Bad Urach (RT): Kioskhütte am Wasserfall abgebrannt
Polizei- und Feuerwehrkräfte rückten am Samstagabend zu einer brennenden Kiosk-Hütte oberhalb des Wasserfalls in Bad Urach aus. Gegen 19.45 Uhr meldeten Passanten über den Notruf aufsteigenden Rauch und dichten Qualm aus dem Kioskhäuschen. Trotz schneller Löschversuche der ersten eintreffenden Einsatzkräfte konnte der Kiosk nicht gerettet werden und brannte komplett nieder. Nach Abschluss der Löscharbeiten mussten die Überreste abgerissen und abgetragen werden, um Glutnester zu beseitigen. Das Gebiet um den Brandort wurde abgesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens einhunderttausend Euro geschätzt. Das Polizeirevier Metzingen ermittelt zur Brandursache.
Neckartenzlingen (ES): Dachisolierung gerät in Brand
Ein Brand im Dachstuhl eines nicht bewohnten Wohnhauses im Drosselweg, das derzeit saniert wird, führte am Samstagmittag zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Gegen 12.45 Uhr kam es infolge von Sanierungsarbeiten in Eigenregie des 56-jährigen Eigentümers zu einer kurzzeitigen Brandentwicklung an einem Teil der Dachisolierung. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Es wurde niemand verletzt. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Unterensingen (ES): Kinderdrachen verheddert sich in Hochspannungsleitung
Ein Lenkdrachen verfing sich am Samstagabend gegen 19.15 Uhr in einer Hochspannungsleitung beim Röhmsee. Das Spielzeug war einem Kind am Ortsrand von Unterensingen aus der Hand gerutscht. Da die Drachenschnur über einem Weg hing, sperrte die Polizei den Bereich ab. Der Energieversorger konnte den Drachen bergen, nachdem die Leitung kurzzeitig stromlos geschaltet wurde. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz. Niemand wurde verletzt.
Hirrlingen (TÜ): Auto landet im Vorgarten
Ein Verkehrsunfall in der Bergstraße verursachte am frühen Sonntagmorgen einen erheblichen Sachschaden. Der 20-jährige Fahrer eines BMW 316i kollidierte gegen 06.30 Uhr aus unbekannten Gründen mit der Gartenmauer an der Einmündung der Rosenstraße. Ein Stück der Mauer löste sich und wurde einige Meter durch das Fahrzeug geschoben. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt und konnte nach einer Erstuntersuchung an der Unfallstelle bleiben. Das Auto erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 15.000 Euro. Die örtliche Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz.
Rosenfeld (ZAK): Handfeste Auseinandersetzung bei Veranstaltung
In der Nacht zum Sonntag kam es gegen 00.40 Uhr in einem Festzelt zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 38-jähriger und ein 20-jähriger Mann gerieten zunächst in verbale Streitigkeiten, die sich dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung entwickelten. Beide wurden leicht verletzt. Eine unbeteiligte 35-jährige Frau, die versuchte, den Streit zu schlichten, erlitt Kopf- und Bauchverletzungen, die zu einer vorübergehenden Bewusstlosigkeit führten. Sie wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Alle Beteiligten standen unter Alkoholeinfluss. Die Polizei in Balingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% der Gesamtzahl entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








