Kollisionen durch Vorfahrtsmissachtung mit Verletzten und Sachschäden.
Mittelstadt: Verkehrsunfälle

Reutlingen (ost)
Vorfahrt nicht beachtet
Nach aktuellen Erkenntnissen wurde ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen an der Kreuzung Kirchentellinsfurter Straße / Schinkelstraße im Stadtteil Degerschlacht leicht verletzt. Eine 46-jährige Frau war kurz nach sieben Uhr mit ihrem Toyota auf der Kirchentellinsfurter Straße unterwegs. Beim Abbiegen nach links in die Schinkelstraße übersah sie einen ordnungsgemäß entgegenkommenden 50-jährigen Radfahrer. Bei der anschließenden Kollision wurde der Radfahrer verletzt und musste mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. (cw)
Reutlingen (RT): Vorfahrt missachtet
Eine Person wurde nach aktuellen Erkenntnissen leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 30.000 Euro bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen an der Kreuzung der L374 mit der B297 in Mittelstadt. Ein 63-jähriger Mann fuhr gegen 8.20 Uhr mit seinem Ford Transit die Landesstraße von Mittelstadt kommend. An der Einmündung zur Bundesstraße missachtete er die Vorfahrt eines VW Tiguan, der von Pliezhausen kam und Vorfahrt hatte. Der 70-jährige Fahrer des VW hatte keine Möglichkeit mehr, rechtzeitig zu reagieren, was zu einer Kollision im Einmündungsbereich führte. Durch den seitlichen Aufprall wurde der VW nach links über den Grünstreifen abgewiesen, bevor er in der Nothaltebucht zum Stillstand kam. Während beide Fahrer unverletzt blieben, wurde die 66-jährige Beifahrerin im VW leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte die Frau anschließend ins Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. (cw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, insgesamt 260926 (85.09%). Von den Unfällen ereigneten sich 25663 innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








