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Möckmühl: Diebstahl, Einbrüche, Brand, Falsche Bankmitarbeiter, Unfall unter Alkoholeinfluss

Mehrere tausend Euro erbeuteten Betrüger von einer 68-jährigen Frau in Heilbronn. Die Täter gaben sich als Bankmitarbeiter aus und überredeten sie zu Geldtransaktionen.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Möckmühl: Diebstahl von Kupferrohren auf frischer Tat erwischt

Am Freitagmorgen wurden in Möckmühl drei Diebe vorläufig festgenommen. Gegen 11:20 Uhr sah ein Zeuge mehrere Personen am ehemaligen Krankenhaus in der Straße “Hahnenäcker”, die Kupferrohre abmontierten. Nachdem mehrere Polizeistreifen eintrafen und das Gebäude umstellten, versuchten die drei Verdächtigen zu fliehen, wurden aber schnell vorläufig festgenommen. Die 14, 18 und 19 Jahre alten Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.

Neckarsulm: Einbruch in ein Wohnhaus – Zeugen werden gesucht

Unbekannte betraten am Freitag unbefugt eine Doppelhaushälfte in Neckarsulm. Zwischen 17:30 Uhr und 23:30 Uhr schlugen die Täter ein Fenster des Gebäudes in der Heilbronner Straße ein und gelangten so hinein. Danach wurde Schmuck gestohlen. Wer hat verdächtige Aktivitäten in der Heilbronner Straße oder der Ganzhornstraße während des Vorfalls beobachtet? Hinweise bitte an das Polizeirevier Neckarsulm unter der Telefonnummer 07132 93710.

Bad Rappenau-Zimmerhof: Zeugen nach Einbruch in Einfamilienhaus gesucht

Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am Sonntagabend in Bad Rappenau-Zimmerhof sucht die Polizei Zeugen. Zwischen 17:30 Uhr und 21:30 Uhr drang der Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Haus in der Sonnenstraße ein. Danach wurde Schmuck gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Aktivitäten während des Vorfalls beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 07132 93710 beim Polizeirevier Neckarsulm zu melden.

Beilstein: Feuer

In der Nacht von Freitag auf Samstag brach in Beilstein ein Feuer aus. Kurz vor 2 Uhr am Samstagmorgen wurde ein Brand in einem Büro eines Gebäudekomplexes in der Gartenstraße gemeldet. Die Flammen griffen später auf das Dach und die dortige PV-Anlage über, bevor sie von der Feuerwehr gelöscht wurden. Der Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Niemand wurde verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

Bad Friedrichshall-Jagstfeld: Jugendliche beim Diebstahl erwischt

Am Samstagabend wurden in Jagstfeld zwei Jugendliche beim Diebstahl erwischt. Die 14 und 16 Jahre alten Verdächtigen betraten gegen 20:10 Uhr maskiert eine Tiefgarage in der Straße “Fahrberg”. Danach betraten sie mehrere unverschlossene Kellerräume und brachten verschiedene Wertgegenstände nach draußen, wo ein dritter Verdächtiger wartete. Als sie von einem Zeugen angesprochen wurden, flüchteten die beiden maskierten Personen auf einem E-Scooter. Der 16-Jährige rannte zu Fuß weg. Im Rahmen der sofortigen Fahndung konnten der flüchtige Fußgänger und der 14-jährige Verdächtige auf einem E-Scooter festgenommen werden. Die Handys der beiden Jugendlichen wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 16-Jährige seinen Betreuern und der 14-Jährige seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Bad Friedrichshall: Unfall unter Alkoholeinfluss

Ein Mann verursachte am Sonntagabend bei Bad Friedrichshall einen Unfall mit fast zwei Promille. Gegen 19:45 Uhr fuhr ein 53-jähriger Deutscher mit seinem BMW auf der Kreisstraße 2000 von Neckarsulm in Richtung Bad Friedrichshall. An der Einmündung zur Kreisstraße 2117 bog der Mann nach rechts ab. Dabei geriet sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Ford eines 66-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von etwa 17.500 Euro. Niemand wurde verletzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des BMW-Fahrers fest, weshalb ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Daher musste der 53-Jährige die Polizisten in ein Krankenhaus begleiten und eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Heilbronn: Betrug durch falsche Bankmitarbeiter an Frau

Bislang unbekannte Betrüger erbeuteten am vergangenen Wochenende mehrere tausend Euro von einer 68-jährigen Frau aus Heilbronn. Die Täter nahmen telefonisch Kontakt mit der Frau auf und gaben sich in mehreren Gesprächen unter anderem als Mitarbeiter verschiedener Banken sowie als Angehörige der Cybercrime-Abteilung des Bundeskriminalamts aus. Die Anrufe begannen am Freitag. Zunächst behauptete ein angeblicher Mitarbeiter einer Sparkasse, dass ein von der Frau beantragter Kredit zur Auszahlung bereit sei. Als die 68-Jährige erklärte, keinen Kredit beantragt zu haben, wurde sie an weitere vermeintliche Bank- und Behördenmitarbeiter weitergeleitet. Diese überzeugten sie davon, Opfer eines Betrugs geworden zu sein und Maßnahmen ergreifen zu müssen, um ihr Vermögen vor Verlust zu schützen. Durch das ständige Weiterverbinden zwischen verschiedenen Gesprächspartnern erweckten die Täter den Eindruck eines koordinierten Vorgehens von Banken und Behörden. Später brachten die Unbekannten die Frau dazu, in zwei Transaktionen Geld über Zahlungsdienstleister an Empfänger in der Türkei zu überweisen. Sie versuchten auch, die 68-Jährige dazu zu bringen, vorübergehend ihr Auto zu verkaufen. Sie behaupteten, das Fahrzeug sei als Sicherheit für den angeblich beantragten Kredit hinterlegt worden. Letztendlich kam es nicht zum Verkauf des Autos. Um zu verhindern, dass die Frau Familienmitglieder einschaltet, setzten die Betrüger sie unter Druck. Sie behaupteten unter anderem, dass auch Familienmitglieder rechtliche Konsequenzen zu befürchten hätten, wenn sie in die Angelegenheit einbezogen würden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei warnt: Echte Polizeibeamte, das Bundeskriminalamt oder Bankmitarbeiter fordern am Telefon nicht dazu auf, Geld zur vermeintlichen Sicherung an unbekannte Personen zu überweisen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch und nehmen Sie selbstständig über eine Ihnen bekannte oder offiziell recherchierte Telefonnummer Kontakt zur Polizei oder Ihrer Bank auf.

Die Polizei Heilbronn ist übrigens auch auf Instagram vertreten. Hier geht es zu unserem Kanal: https://www.instagram.com/polizei.bw.heilbronn?igsh=MWMyMGhnb2U0NnI2Yg==

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Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männliche Verdächtige und 87 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche Verdächtige und 80 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen (0.57%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle (85.09%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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