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Mosbach: Polizei nimmt Betrüger fest

Am 28. Mai 2026 wurden in Würzburg drei mutmaßliche Betrüger festgenommen. Die bulgarischen Staatsangehörigen hatten sich zuvor in Lauda-Königshofen aufgehalten und traten als angebliche Bankmitarbeiter auf.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Lauda-Königshofen/Würzburg: Polizei verhaftet Betrüger

Am 28. Mai 2026 wurden in Würzburg drei Verdächtige festgenommen. Die drei bulgarischen Bürger, 19, 21 und 23 Jahre alt, hatten sich zuvor in Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim und den umliegenden Dörfern aufgehalten und waren bei mindestens zwei Opfern als Bankangestellte aufgetreten. Mit den gestohlenen EC-Karten tätigten sie Einkäufe und Geldabhebungen an Geldautomaten. Bei einer dieser Abhebungen wurde der 21-Jährige auf Video aufgenommen und identifiziert. Bei den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, an denen auch Einsatzkräfte der Polizeireviere Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim sowie des Polizeipräsidiums Unterfranken, der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg und der Polizeiinspektion Würzburg Stadt beteiligt waren, wurde der silberne Audi A4 der bulgarischen Staatsbürger im Oberen Dallenbergweg in Würzburg gefunden und die drei Insassen wurden festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mosbach wurden die drei Verdächtigen am nächsten Tag einem Haftrichter beim Amtsgericht Tauberbischofsheim vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts auf mehrfachen Bandenbetrug und setzte sie in Vollzug. Die Männer wurden in Justizvollzugsanstalten überstellt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen sucht das Kriminalkommissariat Tauberbischofsheim nun mögliche weitere Geschädigte und Zeugen, denen am 28.5.2026 ein silberner Audi A4 mit Offenbacher Kennzeichen in der Gegend von Lauda-Königsdorf aufgefallen ist. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 810 zu melden.

Kurz vor der Festnahme gab es in Würzburg einen weiteren Betrugsversuch durch die Verdächtigen. Eine Frau hatte am Telefon einem 91-Jährigen vorgegeben, eine Bankangestellte zu sein, und versucht, ihn davon zu überzeugen, dass sein Geld zu Hause nicht sicher sei. Sie teilte weiter mit, dass Kollegen geschickt werden würden, die das Geld zur Bank bringen könnten. Da der ältere Herr den Betrug durchschaute, kam es in diesem Fall zu keinem Schaden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht nun nach weiteren Geschädigten, die am Donnerstagnachmittag auf ähnliche Weise angerufen wurden. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0931 4572230 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 345 auf 363 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 36 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Verglichen mit der Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen verzeichnete, sind die Zahlen in Baden-Württemberg immer noch vergleichsweise niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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