Ein 28-Jähriger wurde überfallen, beraubt und zurückgelassen. Die Täter erbeuteten Bargeld, Schmuck und Kontodaten im Wert von mehreren Zehntausend Euro.
Murr: Überfall und Raub an 28-Jährigem in Ottmarsheim, Kriminalpolizei sucht Zeugen

Ludwigsburg (ost)
Die Polizei in Ludwigsburg sucht nach Zeugen, nachdem ein 28-jähriger Mann am Montagabend im Gewerbegebiet „Ottmarsheimer Höhe“ angegriffen, ausgeraubt und schließlich in der Nähe von Steinheim an der Murr zurückgelassen worden sein soll. Laut aktuellen Ermittlungen haben zwei unbekannte Täter dem Opfer gegen 20.30 Uhr in der Heinrich-Hertz-Straße im Gewerbegebiet aufgelauert, als er einen Betrieb verlassen hat. Sie sollen ihn überwältigt und ihn gezwungen haben, mit ihnen in einem Mercedes zu seiner Wohnadresse in Weinsberg (Landkreis Heilbronn) zu fahren. Die Täter sollen den 28-Jährigen geschlagen haben, um an Kontodaten zu gelangen und haben ihm neben Bargeld auch Schmuck geraubt. Es wurde auch festgestellt, dass Geld von den Konten des 28-Jährigen abgebucht wurde. Der Wert des Raubguts beläuft sich insgesamt auf mehrere Zehntausend Euro.
Die Täter haben den Mann vermutlich gegen 04.00 Uhr am Dienstagmorgen (17.03.2026) in der Nähe eines asphaltierten Feldwegs parallel zum Otterbach in der Nähe der Landesstraße 1126 bei Steinheim an der Murr zurückgelassen. Dort traf der leicht verletzte 28-Jährige schließlich auf eine Radfahrerin, die ihm geholfen hat, die Polizei zu verständigen.
Die Kriminalpolizei bittet nun Zeugen, die im Gewerbegebiet „Ottmarsheimer Höhe“ oder in der Nähe der Landesstraße 1126 bei Steinheim an der Murr Verdächtiges beobachtet haben, sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








