Mehrere Kunden durch Pfefferspray verletzt, Polizei ermittelt Hintergründe
Nabern: Noträumung Einkaufszentrum nach Pfefferspray

Reutlingen (ost)
Mehrere Personen wurden durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt.
Am Samstagnachmittag kam es zu einem größeren Einsatz von Rettungskräften und der Polizei in einem Einkaufszentrum in der Wilhelmstraße, nachdem ein 23-Jähriger angeblich Pfefferspray versprüht hatte. Gegen 15 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, in denen berichtet wurde, dass mehrere Kunden aufgrund von Reizgas husten mussten und das Einkaufszentrum evakuiert wurde. Acht Kunden erlitten Atemwegsreizungen durch das tatsächlich versprühte Pfefferspray. Der Rettungsdienst betreute alle Personen vor Ort medizinisch, zwei Verletzte wurden zur weiteren Behandlung in eine nahegelegene Klinik gebracht. Die Feuerwehr gab den Markt nach einer Überprüfung wieder frei. Während der polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 23-Jährigen und einer anderen Person im Untergeschoss des Einkaufszentrums gekommen war. Der 23-Jährige gab an, das Pfefferspray versprüht zu haben, um sich zu verteidigen. Das Polizeirevier Reutlingen hat Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung aufgenommen.
Sonnenbühl (RT): Einbruch in Gaststätte am Skilift
In den letzten Tagen kam es zu einem Einbruch in die Gaststätte am Undinger Skilift in Sonnenbühl-Undingen. Unbekannte Täter gelangten vermutlich über ein Fenster in die Gaststätte, konsumierten Speisen und Getränke und beschädigten verschiedene Gegenstände. Die Videoüberwachungsanlage in der Gaststätte wird derzeit ausgewertet. Die genaue Tat und der entstandene Sachschaden werden noch ermittelt, die Untersuchungen werden vom Polizeirevier Pfullingen durchgeführt.
Hohenstein (RT): Jugendlicher bei Unfall mit E-Scooter schwer verletzt
Ein 14-jähriger Junge erlitt schwere Kopfverletzungen bei einem alleinigen Verkehrsunfall mit seinem E-Scooter am Samstagnachmittag in Hohenstein-Oberstetten. Gegen 16.30 Uhr fuhr der Jugendliche den Kreisverkehr von der Burgstraße in Richtung Ödenwaldstetten. Dabei wollte er auf eine leicht erhöhte Fahrbahn mit Kopfsteinpflaster fahren und stürzte. Beim Sturz schlug der 14-Jährige, der keinen Helm trug, mit dem Kopf auf den Asphalt und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Ersten Ermittlungen zufolge war der E-Scooter des Jugendlichen nicht versichert, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Der E-Scooter wurde von den Beamten des Polizeireviers Pfullingen im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme sichergestellt.
Nürtingen (ES): Körperliche Auseinandersetzung
Erst nachträglich wurde bekannt, dass es in der Nacht von Freitag auf Samstag „Im Käppele“ in Nürtingen-Neckarhausen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war. Gegen 2 Uhr befanden sich ein 25- und ein 26-Jähriger zwischen dem Sportplatz und dem Tennisclub. Eine Gruppe näherte sich den beiden und zwei unbekannte Personen aus der Gruppe beleidigten die jungen Männer. Dies führte zu einem Streitgespräch zwischen den Unbekannten und dem 26-Jährigen. Als dieser einen der Angreifer wegstieß, eskalierte die Situation und die Angreifer schlugen und traten den 26-Jährigen. Auch der 25-Jährige wurde von den Tätern geschlagen. Die Gruppe um die Angreifer entfernte sich zu Fuß. Die beiden Opfer begaben sich später in eine nahegelegene Klinik, wo sie Gesichtsverletzungen und Hautabschürfungen diagnostiziert bekamen. Das Polizeirevier Nürtingen hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und den noch nicht identifizierten Tätern aufgenommen.
Kirchheim unter Teck / Nabern (ES): Zwei Verletzte nach Verpuffung
Am Samstagmittag kam es zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf einem privaten Wiesengrundstück in Nabern, nachdem es zu einer Verpuffung an einem benzinbetriebenen Stromaggregat gekommen war. Auf dem Grundstück sollte eine private Feier stattfinden, für die ein Stromaggregat auf einem Pkw-Anhänger bereitgestellt wurde. Ein 40-jähriger Mann wollte Benzin in das laufende Aggregat füllen, was zu einer Verpuffung und einer Stichflamme führte. Der 40-Jährige geriet in Brand, außerdem griffen die Flammen auf den Anhänger und die Wiese über. Mehrere Bekannte des Mannes wurden durch seine Hilferufe auf die Situation aufmerksam. Ein 76-jähriger Mann versuchte daraufhin, das Feuer einzudämmen und erlitt dabei leichte Verbrennungen und ein Inhalationstrauma. Der 40-Jährige erlitt zahlreiche Verbrennungen am ganzen Körper, weshalb ein Rettungshubschrauber angefordert wurde. Der 76-Jährige wurde nach Erstbehandlung mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr war mit 34 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort, während 14 Rettungskräfte und vier Fahrzeuge im Einsatz waren.
Dettingen unter Teck (ES): Nach gefährlicher Körperverletzung in Gewahrsam genommen
Zahlreiche Einsatzkräfte wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag in die Teckstraße zum Festplatz gerufen, wo es zu einer gefährlichen Körperverletzung kam. Gegen 0.30 Uhr sprühte ein 36-jähriger Mann dort mit Pfefferspray herum, wodurch vier Personen leichte Verletzungen erlitten. Bei der Ankunft der Polizeibeamten und während der Klärung des Sachverhalts war die Stimmung der Beteiligten aufgeheizt und aggressiv. Es kam teilweise zu Solidarisierungseffekten gegen die Beamten. Ein 24-jähriger Geschädigter des Pfeffersprayeinsatzes war gegenüber der Polizei unkooperativ und aggressiv, außerdem kam er einem Platzverweis nicht nach und musste in Gewahrsam genommen werden. Die Situation beruhigte sich allmählich, sodass die Streifenwagenbesatzungen abziehen konnten. Das Polizeirevier Kirchheim unter Teck übernahm die weiteren Ermittlungen.
Wolfschlugen (ES): Pedelec-Fahrer bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt
Früh am Sonntagmorgen kam es kurz vor Wolfschlugen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pedelec-Fahrer und einem Fußgänger. Gegen 1.50 Uhr waren ein 42-jähriger Fußgänger und ein 47-jähriger Pedelec-Fahrer auf dem kombinierten Geh- und Radweg zwischen Neuhausen auf den Fildern und Wolfschlugen in Richtung Wolfschlugen unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam es zu einem Zusammenstoß, bei dem der Fußgänger und der Pedelec-Fahrer zu Fall kamen. Der 47-Jährige, der keinen Helm trug, erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fußgänger erlitt nur leichte Verletzungen. Da bei der Unfallaufnahme der Verdacht einer Alkoholbeeinflussung bestand, mussten beide Beteiligten eine Blutprobe abgeben. Ein Gutachter wurde zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen. Die Verkehrspolizei Esslingen ermittelt zum Unfallhergang.
Gomaringen (TÜ): Betrunken Auto gefahren und Widerstand geleistet
Ein betrunkener Autofahrer war am Samstagabend auf der Tübinger Straße in Gomaringen in Richtung Bronnweiler unterwegs. Aufmerksame Zeugen meldeten gegen 21.30 Uhr die auffällige Fahrweise eines Hyundai, der Schlangenlinien fuhr und mehrmals in den Gegenverkehr geriet. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch beim 52-jährigen Fahrer fest. Im weiteren Verlauf beleidigte der Mann die Beamten mit unpassenden Ausdrücken. Auf der Polizeidienststelle leistete er Widerstand gegen die Maßnahmen, sodass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Dabei verletzte sich eine Polizistin an der Hand. Der Mann erwartet entsprechende Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen.
Rottenburg am Neckar (TÜ): Gebäudebrand
Am frühen Sonntagmorgen rückten ein Großaufgebot von Rettungskräften und der Polizei zu einem Gebäudebrand in Rottenburg am Neckar aus. Um 2.50 Uhr meldeten Anwohner über Notruf einen Brand einer Scheune oder eines Unterstandes in der Burgsteige. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein großer Holzunterstand, der an ein Doppelhaus angrenzte, bereits in Vollbrand. Das Feuer griff auf die angrenzenden Häuser über. Die Bewohner der umliegenden Häuser wurden evakuiert, eine Bewohnerin musste mit einer Leiter aus ihrer Wohnung gerettet werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. Bei dem Brand wurden drei umliegende Häuser beschädigt, zwei sind vorübergehend unbewohnbar. Zwei Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr war mit 14 Fahrzeugen und 78 Einsatzkräften vor Ort, während der Rettungsdienst mit acht Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften im Einsatz war. Ein Feuerwehrmann erlitt eine leichte Handverletzung bei den Löscharbeiten. Der Sachschaden wird auf etwa 400.000 bis 500.000 Euro geschätzt. Die Brandursache wird derzeit ermittelt, Spurensicherungsspezialisten der Kriminalpolizei sind involviert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht, und 10355 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 3.38% ausmacht. Es gab 1733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0.57% der Gesamtzahl entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzten 6139 und Leichtverletzten 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








