Ein 49-jähriger Mann griff seinen Nachbarn mit einem Küchenmesser an, verletzte ihn leicht und wurde festgenommen.
Nachbarschaftsstreit in Karlsruhe endet in Körperverletzung

Karlsruhe (ost)
Ein Konflikt zwischen zwei Nachbarn eskalierte am späten Dienstagabend und führte zu einer gefährlichen Körperverletzung.
Nach den aktuellen Ermittlungen gerieten ein 49-jähriger und ein 23-jähriger Mann gegen 23:00 Uhr in einem Wohnhaus in der Heilbronner Straße zunächst in einen verbalen Streit. Angeblich war eine unverschlossene Tür der Auslöser. Anschließend soll der 49-Jährige ein Messer aus der Küche geholt haben und damit den 23-Jährigen angegriffen haben. Während des folgenden Handgemenges erlitt der 23-Jährige eine oberflächliche Schnittverletzung an der Hand und Kratzer im Gesicht, bevor das Messer auf den Boden fiel.
Daraufhin verließ der Verdächtige das Mehrfamilienhaus und wurde vor dem Gebäude von alarmierten Polizeikräften widerstandslos festgenommen.
Das Messer wurde von den Beamten sichergestellt.
Der Beschuldigte wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.
Anna Breite-Diehl, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, wobei 304 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 381 Verdächtige, darunter 345 Männer und 36 Frauen. 165 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 338, wobei 312 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 402, darunter 363 Männer und 39 Frauen. 211 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








