Anwohner alarmiert durch lautstarke Auseinandersetzung mit Schüssen und Macheten; Ermittlungen dauern an.
Nassau: Auseinandersetzung mit Machete und Schreckschusswaffe in Bad Mergentheim

Main-Tauber-Kreis (ost)
Bad Mergentheim: Viele Einsatzkräfte bei Zwischenfall
Einige Bewohner der Doktor-Schier-Straße in Bad Mergentheim wurden Donnerstagnacht durch einen lauten Zwischenfall aufgeschreckt. Gegen 23 Uhr informierten mehrere Zeugen die Polizei über Schüsse und Personen, die sich gegenseitig mit Macheten angriffen. Daraufhin machten sich zahlreiche Polizeistreifen auf den Weg. Beim Eintreffen stellten die Beamten fest, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Personen gekommen war, vermutlich aufgrund persönlicher Streitigkeiten. Dabei wurde eine Person mit einer Machete verletzt. Außerdem gab es Schüsse aus einer Schreckschusspistole. Die Ermittler sicherten viele Spuren. Ein Mann wurde zur Dienststelle gebracht, jedoch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Weikersheim/Lauda-Königshofen: Verkehrsunfälle auf glatten Straßen
Am Donnerstagmorgen kam es im Main-Tauber-Kreis zu mehreren witterungsbedingten Verkehrsunfällen. Bei zwei Unfällen in Weikersheim und Lauda-Königshofen entstand hoher Sachschaden. Gegen 7:30 Uhr verlor ein 22-Jähriger bei Weikersheim die Kontrolle über seinen VW Caddy, als er von Schäftersheim in Richtung Nassau fuhr und auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern geriet. Der Caddy prallte gegen einen entgegenkommenden VW Passat, der ebenfalls ins Schleudern geriet, von der Straße abkam und in den Straßengraben kippte. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Auf der Kreisstraße 2847 bei Lauda-Königshofen geriet eine 33-Jährige gegen 8:30 Uhr mit ihrem Audi ins Schleudern. Es kam zur Kollision mit dem entgegenkommenden BMW eines 42-Jährigen, der ebenfalls von der Straße abkam. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 40.000 Euro. Bei beiden Unfällen wurde niemand verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3.38% (10355 Unfälle) aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0.57% (1733 Unfälle) ausmachten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 85.09% (260926 Unfälle). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








